Eugène Henri Paul Gauguin [øʒˌɛn ɑ̃ˌʁi ˌpol ɡoˈɡɛ̃] war ein einflussreicher französischer Maler. Darüber hinaus fertigte er Keramiken, Holzschnitzereien und Holzschnitte an. Er wurde vor allem durch seine Gemälde aus der Südsee bekannt. Gauguins postimpressionistisches Werk beeinflusste stark die Nabis und den Symbolismus; er war Mitbegründer des Synthetismus und wurde zu einem Wegbereiter des Expressionismus. Damit spielte er eine wichtige Rolle in der Entwicklung der europäischen Malerei.
Paul Hugo Wilhelm Hensel war ein deutscher Philosoph, Sohn des Gutsbesitzers und Unternehmers Sebastian Hensel, Bruder des Mathematikers Kurt Hensel und der Schriftstellerin Lili (Elisabeth) du Bois-Reymond, geb. Hensel. Er war ein Enkel der Komponistin Fanny Hensel und des Malers Wilhelm Hensel und Nachkomme des Unternehmers und Philosophen Moses Mendelssohn.
Paul Johann Ludwig Heyse, ab 1910 von Heyse war ein deutscher Schriftsteller, Dramatiker und Übersetzer. Neben vielen Gedichten schuf Heyse rund 180 Novellen, acht Romane und 68 Dramen. Heyses Biograf Erich Petzet rühmte die „Umfassenheit seiner Produktion“. Die Ausgabe der Werke, die Petzet 1924 besorgte, umfasst drei Reihen von je fünf Bänden, von denen jeder rund 700 Seiten zählt. Der einflussreiche Münchener „Dichterfürst“ Heyse pflegte zahlreiche Freundschaften und war auch als Gastgeber berühmt.
Paul Emil von Lettow-Vorbeck war im Ersten Weltkrieg als deutscher Generalmajor Kommandeur der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika. Er wurde ab 1919 als Schriftsteller aktiv.