George Copway war ein indianisch-kanadischer Schriftsteller vom Stamm der Anishinabe. Mitte des 19. Jahrhunderts bereiste er Europa. Nachdem Copway als offizieller Vertreter der christianisierten nordamerikanischen Ureinwohner auf dem internationalen Friedenskongress in Frankfurt a. M. gesprochen hatte, reiste er 1850 nach Düsseldorf, um sich hier mit Ferdinand Freiligrath zu treffen und um die Patenschaft für dessen Sohn Otto zu übernehmen. Bei dieser Gelegenheit porträtierte ihn der deutsch-amerikanische Maler Emanuel Leutze in seinem idealisierenden Bild Der letzte Mohikaner.