Arthur Wilhelm Benni, russisch Артур Иванович Бенни war ein polnischer Revolutionär und Freiheitskämpfer. In London für Herzen als Journalist und Übersetzer tätig, erhielt Benni 1857 die britische Staatsbürgerschaft. Als Mitarbeiter der Zeitung Kolokol von Herzen nach Russland geschickt, wurde er dort als Sozialist bekannt und als Spion verschrien. Seinen Russland-Aufenthalt verarbeitete Leskow in dem Roman Ohne Ausweg (1865) sowie in dem Bericht Ein rätselhafter Mann (1872).
Arthur Bernède war ein französischer Schriftsteller, Dramatiker, Librettist und Journalist, der sich vor allem durch seine über 200 Kriminal-, Abenteuer- und Geschichtsromane einen Namen gemacht hat. Zu den bekanntesten von ihm geschaffenen Figuren gehören Belphégor, Judex und Mandrin, aber auch real existierende Persönlichkeiten wie Vidocq fanden Verewigung in seinen Werken. Sein größter Erfolg war die Geschichte des Belphégor, die mehrfach verfilmt wurde, zuletzt 2001 unter dem Titel „Belphégor, le fantôme du Louvre“.
Arthur Berriedale Keith war in der Nachfolge von Julius Eggeling Regius Professor of Sanskrit für Sanskrit und vergleichende Philologie und Dozent für Verfassungsgeschichte an der Universität Edinburgh. 1935 wurde er zum Mitglied (Fellow) der British Academy gewählt.
Arthur Brehmer war ein österreichischer Journalist, Herausgeber und Schriftsteller. Er gründete eine Reihe von Zeitungen, die jedoch überwiegend erfolglos waren, und veröffentlichte 132 Romane unter 27 Pseudonymen.
Arthur Brunhart ist ein liechtensteinischer Historiker und Politiker. Als Politiker war er von 2005 bis 2013 Abgeordneter im liechtensteinischen Landtag und von 2009 bis 2013 auch dessen Präsident.
Arthur C. Brooks ist ein US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, Politikwissenschaftler, Soziologe, Hochschullehrer und Autor sowie Hornist, der unter anderem zwischen 2009 und 2019 Präsident der konservativen Denkfabrik American Enterprise Institute (AEI) war. Der Vertreter der wirtschaftswissenschaftlichen neoklassischen Theorie ist Autor zahlreicher Bücher über die US-amerikanischen Gesellschaft unter Berücksichtigung der politischen Lager, deren Probleme und Lösungsansätze.
Sir Arthur Charles Clarke, CBE, FRAS, Sri Lankabhimanya, war ein britischer Science-Fiction-Schriftsteller und Physiker. Durch den Film 2001: Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick, der auf einer Kurzgeschichte Clarkes beruht und dessen Drehbuch Clarke gemeinsam mit Kubrick schrieb, wurde er auch außerhalb der Science-Fiction-Szene bekannt. Clarke gilt als Visionär neuer Techniken, die er außer in Science-Fiction-Romanen und -Kurzgeschichten auch in wissenschaftlichen Artikeln beschrieb. Mit Isaac Asimov und Robert A. Heinlein wird er oft zu den „Big Three“ der englischsprachigen Science Fiction gezählt.
Arthur Coleman Danto war ein US-amerikanischer Philosoph und Kunstkritiker. Danto gehörte zu den wenigen Vertretern der analytischen Philosophie mit umfangreichen Kenntnissen der kontinentalen europäischen Philosophie. Sein Themenspektrum umfasste insbesondere die Bereiche Ästhetik, Kunsttheorie, Philosophie der Geschichte, Philosophie des Geistes, Handlungstheorie und Mystik. In seinen Werken zeigen sich Einflüsse von Hegel, Nietzsche, Sartre und Wittgenstein.