Ferdinand Chalandon war ein französischer Schriftsteller, Historiker und Byzantinist des frühen 20. Jahrhunderts. Er war Absolvent der École des Chartes und Mitglied der École française de Rome.
Ferdinand Christian Baur war ein evangelischer Kirchen- und Dogmenhistoriker. Er führte die historisch-kritische Methode in die neutestamentliche Forschung ein und begründete an der Tübinger Universität die jüngere Tübinger Schule.
Ferdinand Mongin de Saussure war ein Schweizer Sprachwissenschaftler. Er hat den sprachwissenschaftlichen Strukturalismus und die Entwicklung der Indogermanistik und der Semiotik im 20. Jahrhundert nachhaltig geprägt. Er selbst veröffentlichte zeitlebens kein einziges Buch, doch die Mitschriften seiner Vorlesungen ließen ihn zum „Begründer der modernen Linguistik“ werden.
Ferdinand Ebner war ein österreichischer Volksschullehrer und Philosoph. Er wird zusammen mit Martin Buber zu den herausragendsten Vertretern des dialogischen Denkens gerechnet.
Ferdinand Gotthelf Hand war ein deutscher klassischer Philologe und der Urgroßvater von Joachim Ringelnatz und Schwiegervater des Dresdner Bildhauers Ernst Rietschel.