Heinrich Pesch war ein katholischer Theologe, Jesuit, Nationalökonom und Sozialphilosoph. Er gilt als Begründer des Solidaritätsprinzips der katholischen Soziallehre. Pesch war Lehrer von Oswald von Nell-Breuning und Gustav Gundlach. Mit seinem fünfbändigen „Lehrbuch der Nationalökonomie“ schuf er die wesentlichen Grundsätze der fünf Jahre nach seinem Tod erschienenen Enzyklika Pius XI. „Quadragesimo anno“.
Heinrich Schurtz war ein deutscher Ethnologe und Historiker. Bis heute
zitiert wird sein Werk Altersklassen und Männerbünde von 1902, in dem er erstmals die zentrale Bedeutung von Bünden für die Sozialordnung außereuropäischer Völker herausstellt.