Jean Marais war ein französischer Schauspieler und Bildhauer. Er war der langjährige Lebensgefährte von Jean Cocteau, der ihn in Filmklassikern wie Es war einmal einsetzte. Marais zählte über zwei Jahrzehnte durch Mantel-und-Degen-Filme sowie die Verkörperung des Superverbrechers Fantomas zu den beliebtesten Filmstars seines Landes.
Jean Marie Stine ist eine amerikanische Schriftstellerin und Herausgeberin. Sie ist bekannt durch den Science-Fiction-Roman Season of the Witch, der als Memory Run 1995 verfilmt wurde. Sie veröffentlichte auch unter dem Namen Hank Stine.
Jean Meslier war ein französischer katholischer Priester und Radikalaufklärer aus der Zeit der Frühaufklärung. Tief im Innersten Atheist, offenbarte dieser katholische Geistliche in seinem postum bekanntgewordenen antireligiösen Manifest, dem Mémoire, seine verborgen gehaltenen Überzeugungen. Darin propagiert er einen revolutionären Atheismus und Materialismus. Er entwickelte daraus eine radikale Kirchen-, Religions- und Herrschaftskritik. Der „gottlose Gottesmann“ Meslier forderte als erster eine atheistisch-kommunistische Gesellschaft. Dieses subversive Mémoire zirkulierte klandestin und übte einen starken Einfluss auf die französischen Aufklärer des 18. Jahrhunderts aus. Er war im Geheimen ein Prophet, welcher die Französische Revolution um 60 Jahre antizipierte. Eine ungekürzte Buchausgabe seines circa 1000-seitigen Mémoire erschien erstmals 1864 in Amsterdam.
Jean Métellus war ein haitianischer Arzt, Romanschriftsteller, Lyriker und Dramatiker, der während der diktatorischen Herrschaft von François Duvalier ins Exil ging und als Vertreter der frankokaribischen Literatur Haitis 2010 den Grand Prix de la Francophonie der Académie française erhielt. Sein Buch La famille Vortex wurde in die UNESCO-Sammlung repräsentativer Werke aufgenommen.
Jean André Joseph Meyer Barth (* 8. Februar 1942 in Nizza) ist ein französisch-mexikanischer Historiker, der sich vorwiegend mit der Geschichte Mexikos im 19. und 20. Jahrhundert befasst.