Jean-Louis Crémieux, genannt Crémieux-Brilhac, war Angehöriger der französischen Widerstandsbewegung und hat sich später als Historiker mit dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt. Er war zeitweise ein hoher Amtsträger der französischen Republik.
Jean-Louis Curtis war ein französischer Schriftsteller, Übersetzer und Widerstandskämpfer. Für die Darstellung der Besatzungszeit in seinem zweiten Roman Labyrinthe der Nacht (1947) erhielt er den Prix Goncourt. Curtis schrieb über 30 Romane. Für James Kirkup verfügte er über einen klassischen, sparsamen und eleganten Stil, tiefen Witz und große thematische Vielfalt. Den Vorwurf des „Konservatismus“ nicht fürchtend, habe er auf die wechselnden literarischen Moden nichts gegeben. Bei alledem habe er eine ironische Zurückhaltung gepflogen, die so manchem Franzosen „typisch britisch“ dünke, obwohl sie in Wahrheit das stolze Erbe solcher Autoren wie Stendhal, Voltaire, Flaubert, Proust sei.
Jean-Louis Vaudoyer war ein französischer Essayist, Kunsthistoriker, Dichter und Romancier, der zwischen 1941 und 1944 Verwaltungsdirektor der Comédie-Française war und 1950 Mitglied der Académie française wurde.
Jean-Luc Lagarce war ein französischer Dramatiker. Er ist in Frankreich zugleich der meistgespielte Autor nach Shakespeare und Molière, noch vor Racine und Tschechow.