Marcel Arland war ein französischer Schriftsteller und Literaturkritiker, der vor allem als Mitherausgeber der angesehenen Nouvelle Revue Française beträchtlichen Einfluss auf die französische Gegenwartsliteratur nahm. Selbst von Vorbildern wie Pascal, Dostojewski und André Gide geprägt, reiht er sich mit seinen Romanen und Novellen in die Garde französischer Moralisten ein. Komplizierte seelische Situationen legt er scharfsinnig, allerdings stets verhalten dar. Für seinen Roman L'ordre erhält er 1929 den Prix Goncourt, für sein Gesamtwerk 1952 den Grand Prix de Littérature.
Marcel Beyer ist ein deutscher Schriftsteller, der vor allem als Lyriker, Epiker, Essayist und Herausgeber hervorgetreten ist. Er ist Träger des Georg-Büchner-Preises 2016.
Marcel Samuel Raphaël Cohen war ein französischer Linguist, Äthiopist, Semitist und Romanist. Er hatte den Lehrstuhl für Äthiopistik und das alte Südarabien an der École pratique des hautes études inne und war Professor für Amharisch an der École nationale des langues orientales.
Marcel Detienne war ein belgischer Religionswissenschaftler, Altphilologe, historischer Anthropologe und Kulturkomparatist. Er war Basil Lanneau Gildersleeve Professor of Classics an der Johns Hopkins University und hat zusammen mit Jean-Pierre Vernant und Pierre Vidal-Naquet die sogenannte École de Paris der historischen Anthropologie begründet.