Matrakçı Nasuh war ein bosnischstämmiger osmanischer Universalgelehrter, der als Mathematiker, Lehrer, Historiker, Geograph, Kartograph, Miniaturmaler, Schriftmeister, Janitschare und mehr diente. Er wurde aus seiner Heimat durch das System der Knabenlese nach Istanbul gebracht und ausgebildet. Dort diente er verschiedenen Sultanen und lehrte an der Enderunpalastschule.
Matsumoto Seichō war ein japanischer Schriftsteller. Neben Kriminalgeschichten, in denen er oft die gesellschaftlichen Probleme, die der Grund für Verbrechen sind, erläuterte, und die den Großteil seines literarischen Schaffens ausmachen, hat er auch historische Romane und Sachliteratur geschrieben. Er verfasste mehr als 450 Werke und wurde auch der „japanische Simenon“ genannt.
Matsunaga Teitoku war ein japanischer Gelehrter und Haikai-Dichter. Sein wirklicher Name war Matsunaga Katsuguma, er schrieb aber auch unter den Namen Shōyuken und Chōzumaru.
Matsuo Bashō, eigentlich Matsuo Munefusa, war ein japanischer Dichter. Er gilt als bedeutender Vertreter der japanischen Versform Haiku. Bashō und seine Schüler erneuerten die bis dahin humorvoll spielerische Haikai-Dichtung und erhoben sie in den Rang ernsthafter Literatur.