Olga Borissowna Lepeschinskaja, geborene Protopopowa, war eine russische Bolschewikin, Revolutionärin und Biologin. Zu ihren Unterstützern zählten Stalin, Trofim Lyssenko und Alexander Oparin. Unter anderem war sie eine Anhängerin der Theorie der Urzeugung von Zellen aus einem von ihr so genannten „lebenden Stoff“. Durch die Vermittlung ihrer Unterstützer wurde diese Lehre in den 50er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts auch in Lehrbücher und -pläne übernommen, sowohl in der Sowjetunion als auch in anderen sozialistischen Staaten.
Olga Dmitrijewna Forsch, auch Forsh und Forš geschrieben, war eine russische Schriftstellerin und Kommunistin. Ihre Romane kreisen vorwiegend um revolutionäre Figuren aus der zaristischen Zeit. Dem sowjetischen Staat und dessen Oberhaupt Stalin gegenüber verhielt sie sich loyal.
Olga Grjasnowa ist eine deutsche Schriftstellerin. Seit März 2023 ist sie Professorin am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst Wien.
Olga Iwanowna Skorochodowa war eine seit ihrem 5. Lebensjahr taubblinde ukrainisch-sowjetische Autorin und Wissenschaftlerin. Sie besuchte zunächst die Blindenschule von Odessa, dann ging sie an die Schule von Charkiw, deren Leiter Professor I. A. Sokoljaski war. Aufzeichnungen von ihr erschienen unter dem Titel Jenseits der Nacht auch auf Deutsch.