Pierre Schœndœrffer war ein französischer Regisseur und Autor von Spiel- und Dokumentarfilmen. Wiederkehrende Motive seiner Werke sind der Krieg, die Seefahrt und der Versuch des Menschen, sich in einer gleichgültigen Welt zu behaupten.
Pierre Souvestre war ein französischer Rechtsanwalt, Journalist, Schriftsteller, Organisator von Motorsportanlässen und einer der ersten Automobilhistoriker. Bekannt ist er als Koautor der Saga um den fiktionalen Erz-Bösewicht und Meisterkriminellen Fantômas.
Pierre Teilhard de Chardin [pjɛʁ tejaʁ də ʃaʁdɛ̃] war ein französischer Jesuit, Paläontologe, Anthropologe und Philosoph. Er war Teilnehmer mehrerer Forschungsreisen nach Asien und Afrika und beteiligte sich in China an der Ausgrabung und Auswertung des Peking-Menschen. In seinem philosophischen Hauptwerk Der Mensch im Kosmos unternahm er den Versuch einer Synthese von naturwissenschaftlicher Evolutionstheorie und christlicher Heilsgeschichte. Er sah die göttliche Schöpfung, den Kosmos, als evolutionären Prozess an, in dessen Verlauf sich Materie und Geist von Beginn an als zwei Zustände des einen „Weltenstoffes“ in wechselseitiger Beziehung gegenüberstünden, um schließlich im Omegapunkt Identität zu erlangen, indem sich die Materie im Menschen ihrer selbst bewusst wird.
Pierre Emmanuel Vidal-Naquet war ein französischer Althistoriker und politischer Sozialhistoriker. Er lehrte zuletzt an der École des Hautes Études en Sciences Sociales und ist mit Jean-Pierre Vernant sowie Marcel Detienne Begründer der sogenannten École de Paris der historischen Anthropologie.
Pierre Vilar war ein französischer Neuzeithistoriker, der sich besonders mit der Geschichte Spaniens und speziell Kataloniens befasste. Er galt in Frankreich als führender Gelehrter der Geschichte Spaniens in der Neuzeit und der von Katalonien.