Ruth Ware ist eine britische Schriftstellerin, die für ihre psychologischen Kriminalromane bekannt ist. Sie wuchs in Lewes auf und studierte an der Manchester University. Nach ihrem Studium lebte sie eine Zeitlang in Paris. Vor ihrer Karriere als Schriftstellerin arbeitete sie als Kellnerin, Buchhändlerin, Lehrerin für Englisch als Fremdsprache und Pressereferentin. Ihre ersten drei Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und standen auf verschiedenen Bestsellerlisten, unter anderen auch bei der Sunday Times und der New York Times. Sie lebt mit ihrer Familie in Nordlondon.
Ruth Wodak ist eine österreichische Sprachsoziologin und Diskursforscherin und emeritierte Professorin für angewandte Sprachwissenschaften der Universität Wien und der Lancaster University. Wodak gilt als eine der Entwicklerinnen der kritischen Diskursanalyse. Sie hat sich intensiv mit Kommunikation in Institutionen, Identitätspolitik, Gender Studies, politischer Kommunikation, Populismus und Vorurteilsforschung auseinandergesetzt.
Rutilius Claudius Namatianus war ein spätantiker römischer Dichter im 5. Jahrhundert. Er ist bekannt als Autor des lateinischen Gedichts De reditu suo in elegischer Metrik, in dem eine Seereise entlang der Küsten von Rom nach Gallien im Jahr 416 beschrieben wird. Die literarische Qualität des Werks und das Licht, das es auf diese bedeutende, aber quellenarme Epoche wirft, geben ihm außergewöhnliche Bedeutung unter den Resten spätrömischer Literatur. Das Gedicht umfasste zwei Bücher, die Einleitung zum ersten und der größere Teil des zweiten sind jedoch verloren. Was bleibt, umfasst rund 700 Verse.
Ruud Koopmans ist ein niederländischer Sozialwissenschaftler, Professor für Soziologie und Migrationsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin und Vorsitzender des Kuratoriums des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), Berlin.