Sayyid Qutb, auch Syed Kotb, Seyyid oder Sayyed Koteb war ein ägyptischer Journalist und einflussreicher Theoretiker der ägyptischen Muslimbruderschaft. Er gilt als einer der bedeutendsten islamistischen Ideologen des 20. Jahrhunderts. 1966 wurde er wegen Teilnahme an einer Verschwörung gegen den Staatspräsidenten Gamal Abdel Nasser vor Gericht gestellt und durch Hängen hingerichtet.
Schachno Epstein, auch Schachne Epstein und in anderen Schreibungen; eigentlich Alexander Borissowitsch Epstein, war ein sowjetischer Funktionär, Publizist und Agent des Volkskommissariats für innere Angelegenheiten (NKWD). Er war Generalsekretär des Jüdischen Antifaschistischen Komitees.
Schalom Ben-Chorin war ein deutsch-israelischer Journalist und Religionswissenschaftler. Ben-Chorin setzte sich vor allem für den christlich-jüdischen Dialog, die Überwindung des Antijudaismus und Antisemitismus und für die Möglichkeit einer Theologie nach Auschwitz ein. Seine Wahlheimat war Israel.
Schams ad-Dīn Muhammad ibn ʿAbd ar-Rahmān as-Sachāwī war einer der bedeutendsten Hadith-Gelehrten, Prosopographen und Historiographen im mamlukenzeitlichen Ägypten. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wanderte er in den Hedschas aus, wo er auch verstarb. Er ist nicht zu verwechseln mit dem ägyptischen Religionsgelehrten ʿAlam ad-Dīn ʿAlī ibn Muhammad as-Sachāwī, der die gleiche Nisba hat wie er.
Schams-e Tabrizi, auch Schemseddin Muhammed, war ein persischer Mystiker des 12. und 13. Jahrhunderts. Geboren wurde er 1164 oder 1185 als Sohn des Gelehrten Ali ibn Malik Dad in der Stadt Täbris in Iran, was ihm später auch den Namenszusatz gab. Berühmt wurde er durch die nach ihm benannte lyrische Gedichtsammlung Diwan-e Schams-e Tabrizi Rumis (1207–1273), dessen Freund und Mentor er war. Schams-e Tabrizi starb um 1248 und sein Grabmal befindet sich in Choi.