Tatjana Michailowna Goritschewa ist eine russische Philosophin, die sich in der Sowjetunion zum Christentum bekehrte, anschließend im Untergrund eine christliche und frauenrechtsfördernde Bewegung initiierte, dabei als Dissidentin politisch verfolgt wurde und in den Westen emigrierte. Dort hielt sie Vorträge und verfasste literarische Werke. 1988 konnte sie in ihre Heimat zurückkehren.
Tatjana Walerjewna Sneschina war eine russische Dichterin und Singer-Songwriterin. Ihr ursprünglicher Familienname ist Petschonkina. Sie schrieb mehr als 200 Lieder, die von ihr selbst und – nach ihrem Tod – von vielen bekannten russischen Künstlern aufgeführt wurden.
Tatjana Ždanoka, geborene Hessina ist eine lettisch-russische Mathematikerin und Politikerin. Ždanoka ist bereits seit den 1980er Jahren politisch aktiv und setzte sich gegen die Wiederherstellung der Unabhängigkeit Lettlands ein. Seit 2004 ist Tatjana Ždanoka für die Partei Latvijas Krievu savienība Mitglied im Europäischen Parlament. Sie verteidigte ihr Mandat bei den Europawahlen 2009 und 2014. Zum 4. März 2018 schied sie aus dem Parlament aus, wurde bei der Europawahl 2019 jedoch wiedergewählt. Sie war ab ihrem ersten Mandat Mitglied der Fraktion Grüne/EFA. Am 1. April 2022 verließ sie die Fraktion, nachdem sie zuvor als Einzige ihrer Fraktion nicht den russischen Überfall auf die Ukraine verurteilt hatte.