Theodoros Prodromos war ein byzantinischer Schriftsteller. Er wirkte im 12. Jahrhundert, das einen Höhepunkt der hochsprachlichen, das heißt attizistischen Literaturproduktion brachte.
Theodoros von Edessa, auch genannt Theodoros der Sabait, wurde in Edessa geboren. Mit ungefähr neunzehn Jahren wurde er Mönch im Kloster Mar Saba, südwestlich von Jerusalem. Um das Jahr 836 wurde er Bischof seiner Geburtsstadt, wo er sich bemühte, der orthodoxen Lehre gegenüber der Bedrohung durch den Arianismus, den Nestorianismus und andere abweichende Lehren Geltung zu verschaffen. Die orthodoxe Kirche verehrt ihn als Heiligen. Sein Gedenktag ist der 19. Juli.
Theodotus von Byzanz war ein christlicher Autor des späten 2. Jahrhunderts. Er war ein Zeitgenosse des Clemens von Alexandria, der auch Fragmente aus seinem Werk überliefert hat. Bei der Betrachtung der Auszüge aus Theodotus Lehren in dem clementinischen Werk ist dabei schwer zu bestimmen, welche Abschnitte Theodotus selbst zugeschrieben werden können.
Theognis von Megara ist ein griechischer Schriftsteller, unter dessen Namen eine Sammlung von Gedichten im elegischen Versmaß überliefert ist. Das „Corpus Theognideum“ umfasst in der ältesten Handschrift 1431 Verse, die in zwei Bücher unterteilt sind. In der Wissenschaft wird mehrheitlich davon ausgegangen, dass das Corpus in Wirklichkeit Werke verschiedener Dichter enthält.