Friedrich Kauffmann war ein deutscher germanistischer und skandinavistischer Mediävist und Linguist. Kauffmann war Lehrstuhlinhaber für Deutsche Philologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
August Friedrich Kellner war ein deutscher Sozialdemokrat, Justizinspektor und Autor von Tagebüchern, die er in der Zeit des Nationalsozialismus im Geheimen verfasst hatte. Er sagte später dazu:„Ich konnte die Nazis damals nicht in der Gegenwart bekämpfen. Also entschloss ich mich, sie in der Zukunft zu bekämpfen. Ich wollte kommenden Generationen eine Waffe gegen jedes Wiederaufleben solchen Unrechts geben. Meine Augenzeugenberichte sollten die barbarischen Akte aufzeichnen und auch zeigen, wie man sie beenden konnte.“
Friedrich Ludwig Bauer war ein deutscher Pionier der Informatik. Er konstruierte in den 1950er Jahren mehrere Verschlüsselungsmaschinen, erfand 1957 das Prinzip des Kellerspeichers, hielt 1967 an der Technischen Universität München die erste offizielle Informatikvorlesung in Deutschland und richtete 1988 die erste Computerausstellung im Deutschen Museum aus. Seine Publikationen zur Kryptologie sind Standardwerke der Informatik.
Friedrich Lange war ein deutscher Journalist. Er gehörte zu den führenden Publizisten der völkischen Bewegung des wilhelminischen Kaiserreichs. Lange vertrat einen dezidierten Rassenantisemitismus und widmete sich vor allem der Kolonialpolitik, der Bekämpfung der Sozialdemokratie und der Sammlungsbewegung im rechten Parteienspektrum. 1894 gründete er mit dem Deutschbund eine der ersten Organisationen der völkischen Bewegung, um seine Ideologie zu propagieren.