Gustav Pfizer war ein deutscher Autor und Übersetzer und seit 1838 Redakteur des Morgenblatts für gebildete Stände. Er ist der Schwäbischen Dichterschule zuzurechnen.
Gustav Regler war ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Als Kommunist emigrierte er 1933 aus Deutschland. Seine Bücher Im Kreuzfeuer, Das große Beispiel und Das Ohr des Malchus als autobiografischer Bericht über seine Lebensstationen sowie seine etappenweise erfolgende Abkehr vom Stalinismus schildern einerseits wichtige Phasen des antifaschistischen Engagements in den dreißiger Jahren, andererseits aber auch die zunehmende Abkehr vom stalinistischen System in der Sowjetunion, wie sie für viele Linke typisch war.
Gustav Benjamin Schwab war ein deutscher Pfarrer, Gymnasialprofessor und Schriftsteller, der zur Schwäbischen Dichterschule gerechnet wird. Mit seinen Sagen des klassischen Altertums (1838–1840) schuf er einen Klassiker der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur.
Gustav Seyffarth war ein früher sächsischer Ägyptologe. Als Nachfolger des Philologen Friedrich August Spohn an der Universität Leipzig übernahm er dessen Nachlass, in dem sich ein Entzifferungsversuch der Hieroglyphen befand.