Hans Kelsen gilt als einer der bedeutendsten Rechtswissenschaftler des 20. Jahrhunderts. Insbesondere brachte er im Staatsrecht und im Völkerrecht herausragende Beiträge hervor, auch gilt er als exzellenter Rechtstheoretiker. Gemeinsam mit Georg Jellinek und dem Ungarn Félix Somló gehörte er der Gruppe der österreichischen Rechtspositivisten an, deren Denken er mit seinem Hauptwerk, die Reine Rechtslehre, maßgeblich beeinflusste. Neben dem Einfluss H. L. A. Harts auf den Rechtspositivismus des 20. Jahrhunderts gilt der Kelsens als sehr bedeutend.
Hans Rudolf Kirk war ein dänischer Schriftsteller, Literaturkritiker und kommunistischer Kulturpolitiker. Sein bekanntestes Werk Fiskerne wurde als genaue Milieustudie gefeiert. Im Zentrum des Kollektivromans steht eine Gemeinschaft von Limfjord-Fischern, deren Werte und Lebensentwürfe, geprägt von der christlichen Erweckungsbewegung, unter Druck geraten.
Hans Kohn war ein Philosoph und Historiker. Er gilt neben Carlton J. Hayes als Mitbegründer der akademischen Nationalismusforschung. Sein Werk The Idea of Nationalism von 1944 zählt auch heute noch zur Standardliteratur zu diesem Thema.
Hans Küng war ein Schweizer Theologe, römisch-katholischer Priester und Autor. Von 1960 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1996 war er Theologie-Professor an der Eberhard Karls Universität Tübingen, zuletzt für Ökumenische Theologie. Bis März 2013 war er Präsident der von ihm mitgegründeten Stiftung Weltethos.