Isabelle Eberhardt war eine schweizerisch-französische Wüstenreisende und Schriftstellerin. Durch Heirat erhielt sie die französische Staatsbürgerschaft. Ihre Werke und besonders ihre Person wurden im Zuge der Frauenbewegung Anfang der 1970er Jahre wiederentdeckt. Sie faszinierte besonders durch ihren außergewöhnlichen Lebensstil: Sie trug Männerkleidung, reiste allein durch die Sahara sowie durch das Atlasgebirge, sie folgte der Route des französischen Militärs, das Alkohol und Bordelle gebracht hatte, und verkehrte in Bars und Bordellen des Maghreb. Sie fand Aufnahme in der muslimischen Bruderschaft, der Qādirīya, die zuvor noch nie einen Europäer, geschweige eine Frau, als Mitglied akzeptiert hatte.
Angela Isadora Duncan war eine US-amerikanische Tänzerin und Choreografin. Duncan war die Wegbereiterin des modernen sinfonischen Ausdruckstanzes, entwickelte ein neues Körper- und Bewegungsempfinden, das sich am griechischen Schönheitsideal orientierte, und setzte als Erste klassische Konzertmusik tänzerisch um. Als Gegnerin des klassischen Balletts versuchte sie, den Tanz der Antike wiederzubeleben.
Sir Isaiah Berlin war ein russisch-britischer politischer Philosoph und Ideengeschichtler jüdischer Abstammung, der als Professor an der University of Oxford lehrte.