Joachim Lelewel war ein polnischer Historiker, Slawist, Numismat, Heraldiker und Politiker. Der in zwölf Sprachen bewanderte Lelewel unterstützte darüber hinaus die Deutsche Revolution von 1848 und gilt in Polen als Freiheitskämpfer.
Joachim Meyer war ein Messer- bzw. Klingenschmied und Fechtmeister des 16. Jahrhunderts. Er zählte zu den letzten relevanten Schirmmeistern in der Tradition Johannes Liechtenauers. Während seines letzten Lebensjahrzehnts erstellte er (mindestens) drei unterschiedliche und recht umfangreiche Fechtmanuskripte sowie ein Buch mit dem Titel Gründliche Beschreibung der Kunst des Fechtens, das 1570 bei Thiebold Berger erstmals gedruckt wurde. Die Werke Meyers beschreiben nicht nur Inhalte der klassischen Deutschen Fechtschule, sondern auch zeitgenössische Fechtsysteme, die er während seiner Reisen kennengelernt hatte, wie z. B. das Rapierfechten Italiens. Als niedergelassener Messerschmied und Bürger der damaligen Freien Reichsstadt Straßburg veranstaltete er als Fechtmeister mehrfach sogenannte Fechtschulen.
Joachim Stéphane Isaac Pissarro ist ein französisch-amerikanischer Kunsthistoriker. Er ist Direktor der Hunter College Galleries sowie Professor für Kunstgeschichte am Hunter College of The City University of New York. Er entstammt der Künstlerfamilie Pissarro.
Joachim Ringelnatz war ein deutscher Schriftsteller, Kabarettist und Maler, der vor allem für humoristische Gedichte um die Kunstfigur Kuttel Daddeldu bekannt ist. Er war bekannt zur Zeit der Weimarer Republik und zählte Schauspieler wie Asta Nielsen und Paul Wegener zu seinen engen Freunden und Weggefährten. Sein teils skurril, expressionistisch, witzig und geistreich geprägtes Werk ist noch heute bekannt.
Ullrich Friedrich Willy Joachim Ribbentrop, ab Mai 1925 durch Adoption von Ribbentrop, war ein deutscher Politiker (NSDAP). In der Zeit des Nationalsozialismus war er ab 1938 Reichsminister des Auswärtigen.