Johann Martin Miller war ein deutscher Theologe und Schriftsteller. Besondere Bekanntheit erlangte er durch seinen Roman Siegwart. Eine Klostergeschichte, mit dem er einen der erfolgreichsten deutschsprachigen Romane des 18. Jahrhunderts verfasste.
Johann Martin Wagner, ab 1825 von Wagner,, war ein deutscher Maler, Bildhauer und Kunstsammler sowie Kunstagent König Ludwigs I in Rom. Durch die Schenkung seiner umfangreichen Kunstsammlung wurde das heute nach ihm benannte Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg zu einem der größten Universitätsmuseen Europas.
Johann Matthias Gesner, latinisiert auch Jo. Matthias Gesnerus war ein Pädagoge, klassischer Philologe und Bibliothekar. Von 1730 bis 1734 wirkte er als Rektor der Thomasschule zu Leipzig. Bei der Gründung der Georg-August-Universität im Jahr 1734 wurde Gesner als Professor für Poesie und Beredsamkeit nach Göttingen berufen und übernahm als solcher gleichzeitig die Leitung der Göttinger Universitätsbibliothek. Während er in seiner Tätigkeit als Herausgeber klassischer Autoren nur wenig innovativ war, wurde er mit seinen Reformideen für den Schul- und Universitätsunterricht zu einem der wirksamsten Wegbereiter des Neuhumanismus. Sein 1749 erschienenes Hauptwerk, das vierbändige Wörterbuch Novus Linguæ Et Eruditionis Romanæ Thesaurus stellt noch heute eine der wichtigsten Grundlagen zur Erarbeitung des im Jahr 1900 begonnenen Großlexikons der lateinischen Sprache „Münchener Thesaurus“ dar.