Johannes Brahms war ein deutscher Komponist, Pianist und Dirigent. Seine Kompositionen werden vorwiegend der Hochromantik zugeordnet; durch die Einbeziehung barocker und klassischer Formen gehen sie aber über diese hinaus. Brahms gilt als einer der bedeutendsten Komponisten des 19. Jahrhunderts.
Johannes Bretke war ein evangelischer Pastor. Er übersetzte die Bibel ins Litauische, war der Autor von zwölf litauischen Büchern und betätigte sich daneben auch als Historiker. Er ist einer der bekanntesten frühen Autoren, die in Litauisch schrieben.
Johannes Buridan, oder auch Jean Buridan, war ein scholastischer Philosoph, Physiker und Logiker und wird zum Pariser Ockhamistenkreis gezählt. Er gilt als der bedeutendste unter Ockhams unmittelbaren Schülern und gehörte ebenso wie sein Lehrer dem Nominalismus an. Die große Anzahl überlieferter Handschriften zeugt von ausnehmenden Wirkkraft seines Denkens.
Johannes Calvin war einer der einflussreichsten systematischen Theologen unter den Reformatoren des 16. Jahrhunderts. Sein Hauptwerk, die Institutio Christianae Religionis, wird als eine „protestantische Summa“ bezeichnet.
Johannes Cassianus war christlicher Priester, Mönch („Wüstenvater“), Abt und Schriftsteller. Sein Festtag nach römisch-katholischer Ordnung ist der 23. Juli und nach orthodoxer Ordnung der 28./29 Februar.
Johannes von Antiochia war Presbyter in Antiochia und Erzbischof von Konstantinopel und gilt als einer der größten christlichen Prediger. Im 6. Jahrhundert wurde ihm der Beiname Chrysostomos gegeben, unter dem er heute bekannt ist. In den östlich-orthodoxen Kirchen wird er seit dem 10. Jahrhundert als einer der drei heiligen Hierarchen verehrt, zusammen mit Basilius dem Großen und Gregor von Nazianz. Für das westliche Christentum ist er einer der vier Kirchenlehrer des Ostens.