Jakob Gordin war ein jiddischer Autor. Er schrieb über 70 Theaterstücke und war der meistgespielte Autor auf jiddischen Bühnen in den USA. Er schrieb als erster realistische Dramen in jiddischer Sprache. Gordin begründete in Amerika den Strang des „ernsthaften“ jiddischen Theaters, neben den unterhaltsamen Stücken von Abraham Goldfaden. Auch viele jiddische Filme wurden nach seinen Stücken gedreht.
Jakob Lorber war ein österreichischer Schriftsteller, Musiker und christlicher Mystiker. Sein Werk wird in der konfessionskundlichen Fachliteratur den Neu- bzw. Privatoffenbarungen zugeordnet; er selbst bezeichnete sich als „Schreibknecht Gottes“.
Jakob Micyllus, latinisiert aus Jakob Moltzer, war ein deutscher Humanist, Dichter und Pädagoge. Er leitete die städtische Lateinschule in Frankfurt am Main und war Professor in Heidelberg, der sich vor allem mit historischen Studien beschäftigte.
Jakob Nielsen ist ein dänischer Fachbuchautor, Redner und Berater im Bereich Software- und Webdesign-Gebrauchstauglichkeit. Er erlangte einen Doktorgrad (Ph.D.) im Design von Benutzerschnittstellen und Informatik an Dänemarks Technischer Universität. Nielsen arbeitete bei Bellcore, IBM und als „Senior Researcher“ bei Sun Microsystems. Bereits 1991 sagte Nielsen voraus, dass Hypertext die Zukunft des Designs von Benutzerschnittstellen sei und schrieb ein umfassendes Buch zu diesem Thema. Er aktualisierte das Buch im Jahre 1995 und berücksichtigte dabei den Erfolg des Webs.