José Maria Ferreira de Castro war ein portugiesischer Schriftsteller und Journalist, der einen Teil seiner Jugend in Brasilien verbrachte. Er schrieb vorwiegend über die Lebensbedingungen armer und entrechteter Menschen, die er am eigenen Leibe kennengelernt hatte. Er gilt als Vorläufer des portugiesischen Neorealismus. Mit anderen Beobachtern betont Kindlers Neues Literaturlexikon, de Castros Sprache – in die er häufig die volkstümliche Umgangssprache Brasiliens und Portugals integriere – sei trotz ihrer Poesie „ganz und gar unprätentiös“, trotz „innigster Anteilnahme“ stets gelassen. Sein erfolgreichster Roman die Kautschukzapfer von 1930 wurde in 15 Sprachen übersetzt.
José María Heredia y Heredia war ein kubanischer Poet. Zusammen mit Gertrudis Gómez de Avellaneda gehörte er zu den bedeutendsten Vertretern der kubanischen Romantik des 19. Jahrhunderts.
José María Pino Suárez,, war ein mexikanischer Politiker, Jurist, Dichter und Journalist.
Von 1911 bis zu seiner Ermordung 1913 war er der siebte und letzte Vizepräsident Mexikos. Nach ihm wurde das Amt des Vizepräsidenten abgeschafft.
José Mármol, eigentl. José Pedro Crisólogo Mármol, war ein argentinischer Schriftsteller, der mit dem Roman Amalia eines der bedeutendsten romantischen Werke Lateinamerikas verfasste. Er bekleidete politische Ämter und leitete die Argentinische Nationalbibliothek.
José Julián Martí y Pérez war ein kubanischer Poet und Schriftsteller und gilt als kubanischer Nationalheld sowie als Symbol für den Unabhängigkeitskampf seines Landes. Als Schriftsteller war er zusammen mit dem Nicaraguaner Rubén Darío Mitbegründer der ersten voll eigenständigen lateinamerikanischen Literaturbewegung, des Modernismo.