Joseph Michael, meist nur Joseph, auch Josef Kyselak war Alpinist und Hofkammerbeamter in Wien. Bekannt wurde er weniger für seine Reisebeschreibungen und kulturellen Interessen als für die merkwürdige Gewohnheit, auf Wanderungen seinen Namen in großen Buchstaben zu hinterlassen. Dies brachte ihm Berühmtheit und die Aufnahme in Wurzbachs Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. Für die Graffiti-Kultur stellt Kyselak nicht nur einen wichtigen Vorläufer dar, er war auch einer der ersten, die als habituelle „Tagger“, wie der Graffiti-Jargon dies nennt, gelten dürfen, sieht man von den Namensgravuren früherer Jahrhunderte an bedeutenden Bauwerken ab.
Joseph Maréchal war ein belgischer Jesuit und Philosoph des Neuthomismus.
Maréchal trat 1895 in den Jesuitenorden ein. Er studierte Philosophie, Theologie, Psychologie und Zoologie und promovierte 1905 an der Universität Löwen. Im Jahre 1908 wurde er zum Priester geweiht. Von 1919 bis 1935 war er Professor für Philosophie am Jesuitenkolleg Louvain-Eegenhoven in Löwen.
Joseph Martin McCabe war zunächst Priester und wurde später ein bekannter britischer Schriftsteller und Freidenker, der sich für den Atheismus einsetzte.