Johann Georg Wilhelm Pape war ein deutscher klassischer Philologe und Lexikograf. Er ist bis heute vor allem als Verfasser des Griechisch-Deutschen Handwörterbuchs bekannt.
Wilhelm Karl Raabe war ein deutscher Schriftsteller (Erzähler). Er war ein Vertreter des poetischen Realismus, bekannt für seine gesellschaftskritischen Erzählungen, Novellen und Romane. Raabe lebte mehrere Jahre in Wolfenbüttel, acht Jahre in Stuttgart und fast 40 Jahre in Braunschweig.
Friedrich Wilhelm Radloff, russisch Wassili Wassiljewitsch Radlow, war ein deutsch-russischer Sprachwissenschaftler, Turkologe und Ethnograph. Radloff gilt als Begründer der Turkologie bzw. des wissenschaftlichen Studiums der Turkvölker und war Direktor des asiatischen Museums in Sankt Petersburg.
Wilhelm Schäfer war ein deutscher Schriftsteller. Er schrieb vorwiegend Kurzgeschichten und Anekdoten nach dem Vorbild Kleists und Hebels. Mit dem 1922 erschienenen, die „deutsche Volksseele“ glorifizierenden Buch Dreizehn Bücher der deutschen Seele wurde er zu einem der populärsten völkisch-nationalen Autoren der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus. Zum Teil publizierte er auch unter den Pseudonymen Karl Ebinghaus, W. Gischler, Karl Pfälzer und Reinhold Treu.
Wilhelm Schmidt SVD war ein deutsch-österreichischer römisch-katholischer Priester, Religionswissenschaftler, Sprachwissenschaftler und Ethnologe. Er war Begründer der „Wiener Schule“ der Kulturkreislehre, die eine Universalgeschichte der Kultur zu erstellen versuchte, und gleichzeitig der bedeutendste weltweit vergleichende Sprachwissenschaftler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.