Zhou Zuoren, Bruder von Lu Xun, war ein chinesischer Übersetzer und Schriftsteller. Er war ein wichtiger Vertreter der Bewegung für eine Neue Kultur und gilt als Schlüsselfigur der ersten chinesischen Massenprotestbewegung, der Bewegung des vierten Mai.
Zhu Xi war der bedeutendste Neokonfuzianer Chinas. Er lehrte während der Song-Dynastie an der berühmten Akademie der Weißen Hirsch-Grotte und war Lehrer und Berater des Song-Kaisers.
Zhuāngzǐ bedeutet „Meister Zhuang“. Sein persönlicher Name war Zhuāng Zhōu. Zhuangzi war ein chinesischer Philosoph und Dichter. Ein berühmtes, zu Teilen von seiner Hand stammendes Werk wird ebenfalls „Zhuangzi“ genannt. Es bekam im Zuge der Verehrung Zhuang Zhous als daoistischer Heiliger im Jahre 742 unter Kaiser Xuanzong auch noch den Ehrentitel „Das wahre Buch vom südlichen Blütenland“. Zusammen mit dem Daodejing gilt es als Hauptwerk des Daoismus, wobei eine daoistische Institution zur Zeit des Zhuangzi nicht nachweisbar ist. Die Schrift gilt als eine der literarisch schönsten, interessantesten und schwierigsten der chinesischen Geistesgeschichte.
Ziauddin Sardar ist ein britischer, in London lebender Schriftsteller, Historiker, Fernsehproduzent und Kulturkritiker pakistanischer Herkunft. Er gilt als einer der führenden islamischen Intellektuellen Großbritanniens und hat sich auf Themenbereiche wie Zukunft des Islams, Wissenschaft und kulturelle Beziehungen spezialisiert. In der Debatte um das schwerpunktmäßig aus dem US-amerikanischen International Institute of Islamic Thought (IIIT) bei Washington, D.C. heraus betriebene „Einbringen des Islam in das Wissen“ bzw. die „Islamisierung der Wissenschaft“ wird Sardar oft zusammen mit dem amerikanisch-persischen islamischen Philosophen Seyyed Hossein Nasr genannt.
Zitkala-Ša, auch bekannt unter dem Namen Gertrude Simmons Bonnin, war eine indigene Schriftstellerin, Musikerin, Lehrerin und Aktivistin aus dem Stamm der Yankton-Dakota.