George Szell war ein österreichisch-ungarischer Dirigent, Pianist und Komponist. Er besaß die amerikanische Staatsbürgerschaft. Von 1946 bis zu seinem Tod leitete er das Cleveland Orchestra. Mit Ausnahme von Eugene Ormandy leitete kein Dirigent im 20. Jahrhundert eines der amerikanischen Big-Five-Orchester länger als George Szell. Die Dirigenten Szell, Ormandy, Solti, Doráti und Reiner, die alle aus Budapest stammten, brachten die amerikanischen Orchester ab der Mitte des 20. Jahrhunderts auf ein Niveau, das dem der europäischen Orchester ebenbürtig war.
George Tabori, geboren als György Tábori, war ein britischer Drehbuchautor, Schauspieler, Sprecher, Schriftsteller, Übersetzer, Dramatiker und Theaterregisseur. Den Begriff „Regisseur“ lehnte er für sich als zu autoritär ab und bezeichnete sich stattdessen als „Spielmacher“. Tabori wurde aufgrund seiner angenehmen Arbeitsweise vom Großteil seiner Schauspieler sehr geschätzt. In seinen Theaterstücken setzte er dem Grauen von Rassismus und Massenmord oft schwarzen Humor und absurde Komik entgegen. In den USA arbeitete er als Drehbuchautor unter anderem mit Alfred Hitchcock und mit Bertolt Brecht zusammen. 1971 kehrte er nach Mitteleuropa zurück. Dort erreichte er ab 1986 in Wien und seit 1999 in Berlin beim Berliner Ensemble den Höhepunkt seiner Theaterkunst. Viele Theaterfreunde schätzten den in seinen letzten Jahren „dienstältesten Theatermacher der Welt“ als den inoffiziellen „Theaterkönig“.
George Templeton Strong war ein amerikanischer Rechtsanwalt. Für die amerikanische Literatur- und Geschichtswissenschaft sind seine erst 1952 veröffentlichten Tagebücher von Bedeutung.
George Ticknor war ein US-amerikanischer Akademiker, der auf Linguistik und Literatur spezialisiert war. Er ist insbesondere durch seine Arbeit hinsichtlich der Geschichte der spanischen Literatur und der Literaturkritik dazu bekannt geworden.