Herodian war ein griechischsprachiger römischer Geschichtsschreiber des ausgehenden Prinzipats. Vermutlich stammte er aus Syrien oder Kleinasien. Vielleicht war er ein kaiserlicher Freigelassener, der in der niederen Verwaltung tätig war. Er schrieb ein Geschichtswerk in acht Büchern über die Jahre von 180 bis 238. Die Darstellung reicht vom Tode des Kaisers Mark Aurel und dem Regierungsantritt des Commodus bis zum Beginn der Herrschaft Kaisers Gordians III. Im Mittelpunkt steht damit die Geschichte der Severer.
Herodoros von Herakleia war ein antiker griechischer Sophist und Mythograph aus Herakleia am Pontos. Er lebte in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts v. Chr.
Herodot von Halikarnass(os) (altgriechisch Ἡρόδοτος Hēródotos; * 490/480 v. Chr.; † um 430/420 v. Chr.) war ein antiker griechischer Geschichtsschreiber, Geograph und Völkerkundler. Cicero verlieh ihm in seinem philosophischen Werk De legibus den bis heute oft zitierten Beinamen „Vater der Geschichtsschreibung“ (lateinisch pater historiae). Sein überliefertes Werk sind die wohl im 2. Jahrhundert v. Chr. in neun Bücher unterteilten Historien, die in Form einer Universalgeschichte den Aufstieg des Perserreichs im späten 6. Jahrhundert v. Chr. und die Perserkriege im frühen 5. Jahrhundert v. Chr. schildern.
Herta Müller ist eine deutsche Schriftstellerin, die im rumänischen Banat aufgewachsen ist und 1987 in die Bundesrepublik Deutschland ausreiste. In ihren Werken thematisiert Müller die Folgen der kommunistischen Diktatur in Rumänien.