Herwarth Walden war ein deutscher Schriftsteller, Verleger, Galerist, Musiker und Komponist. Walden war einer der wichtigsten Förderer der deutschen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts. Er gründete 1910 die Zeitschrift Der Sturm, die bis 1932 bestand. Ab 1912 betrieb er die Sturm-Galerie; unter seiner Leitung fand 1913 die Ausstellung des Ersten Deutschen Herbstsalons in Berlin statt. Die Dichterin Else Lasker-Schüler war seine erste Ehefrau.
Herwig Wolfram ist ein österreichischer Mediävist. Er wurde vor allem mit seinen Arbeiten zur frühmittelalterlichen Ethnogenese international bekannt.
Herwig Wolfram studierte von 1952 bis 1957 an der Universität Wien die Fächer Geschichte und Latein und wurde 1957 promoviert. Von 1959 bis 1961 war Wolfram Universitätsassistent am Historischen Institut der Universität Wien und 1962 bis 1969 am Institut für Österreichische Geschichtsforschung. 1966 erfolgte seine Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Universität Wien. Er war im Studienjahr 1968/69 Gastprofessor in University of California, Los Angeles, und kehrte danach viele Male als solcher in die USA zurück. Wolfram lehrte vom Wintersemester 1969/70 bis zu seiner Emeritierung zum 1. Oktober 2002 als ordentlicher Professor Mittelalterliche Geschichte und historische Hilfswissenschaften an der Universität Wien. Von 1983 bis 2002 war er Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung.
Həsən bəy Səlim bəy oğlu Məlikov, genannt Zərdabi war ein aserbaidschanischer Publizist und einer der bedeutendsten Intellektuellen Aserbaidschans Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts. Mit der Gründung der Zeitung Əkinçi gilt er als Pionier des modernen aserbaidschanischen Journalismus.
Hesiod war ein griechischer Dichter, der als Ackerbauer und Viehhalter lebte. Hesiods Werke sind, neben der Ilias und Odyssee von Homer, die Hauptquellen für unser heutiges Wissen über die griechische Mythologie und Mythographie sowie das Alltagsleben seiner Zeit. Er gilt als Begründer des didaktischen Epos, des Lehrgedichts, das nach seiner Heimat Askra später von den Römern, besonders von Vergil, als Ascraeum carmen bezeichnet wurde.
Hester Chapone war eine britische Schriftstellerin und Mitglied der Blaustrumpf-Gesellschaft. Neben ihrem Hauptwerk, den 1773 erschienenen Letters on the Improvement of the Mind, verfasste Chapone mehrere Sonette und kurze Erzählungen sowie einen Feuilletonroman.
Hester Lynch Thrale, geb. Salusbury, später verh. Piozzi war eine englische Autorin, Salonnière und Kunstmäzenin. Sie war mit Samuel Johnson befreundet, für den ihre Tagebücher eine wichtige Quelle waren.