Hippasos von Metapont war ein griechischer Mathematiker, Musiktheoretiker und Philosoph aus dem Kreis der Pythagoreer. Er lebte im späten 6. und frühen 5. Jahrhundert v. Chr. in Unteritalien und gehört zu den bekanntesten Pythagoreern der Frühzeit. Ihm werden drei Entdeckungen zugeschrieben: die Konstruktion des einer Kugel einbeschriebenen Dodekaeders, die Entdeckung der Inkommensurabilität und die Bestimmung der Zahlenverhältnisse der Grundkonsonanzen durch Klangexperimente.
Hippokrates von Kos, latinisiert auch Hippocrates, war ein griechischer Arzt und Lehrer. Er gilt als der berühmteste Arzt des Altertums, dessen Schule die Theorie von vier Körpersäften im Konzept der Humoralpathologie lehrte, und zudem als „Vater der (modernen) Medizin“, der ärztliches Handeln über die Wirkungskraft priesterlicher Worte stellte und einem hohen ethischen Verantwortungsbewusstsein unterordnete. Er gilt als Begründer der Medizin als Wissenschaft, insbesondere als auf umfangreichen Beobachtungen und Beschreibung von Krankheitssymptomen fußender Erfahrungswissenschaft. Von den ihm zugeschriebenen Schriften sind vor allem die Aphorismen verbreitet.
Hippolyt wirkte ab etwa 192 als Presbyter wahrscheinlich in Rom. Der Schüler des Kirchenvaters Irenäus gilt selbst als bedeutender frühchristlicher Autor. Ab 217 lebte er in Rom und war ein Zeitgenosse und Widersacher des liberaleren Bischofs Calixt I.
Hippolyte Auger, auch Augé war ein französischer Romanschriftsteller und Theaterdichter. Er verfasste viele seiner Werke unter den Pseudonymen: A. Saint-Hippolyte und Gérau.
Hippolyte Adolphe Taine war ein französischer Philosoph, Historiker und Kritiker. Er lehrte an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris, der Militärschule Saint-Cyr und in Oxford und war Mitarbeiter der beiden damals bedeutendsten wissenschaftlichen Zeitschriften Frankreichs, der Revue des Deux Mondes und dem Journal des Débats. Er war Mitglied der Académie française (1878).