Juan José Arreola Zúñiga war ein mexikanischer Schriftsteller, der vor allem durch sein Werk Confabulario Berühmtheit erlangte. Diese kunterbunte Sammlung unterschiedlichster Prosastücke mit durchweg ironisch-satirischem Zug erschien erstmals 1952, wurde jedoch in der Folge mehrmals überarbeitet. Die endgültige Fassung liegt seit 1986 unter dem Titel Confabulario definitivo vor.
Juan León Mera Martínez war ein ecuadorianischer Schriftsteller, Dichter, Historiker, konservativer Politiker sowie Maler. Er gilt wegen seines Romans Cumandá als der herausragendste Romanautor seines Landes im 19. Jahrhundert und als Begründer des romantischen Indigenismus. Er ist außerdem Verfasser des Textes der ecuadorianischen Nationalhymne. Als Politiker war er mehrfach Senator, Staatssekretär, Provinzgouverneur, Abgeordneter des ecuadorianischen Parlaments und zeitweise dessen Präsident.
Juan Luis Arsuaga ist ein spanischer Paläoanthropologe. Er wurde in Fachkreisen international bekannt in seiner Funktion als Co-Direktor der Ausgrabungen von homininen Fossilien in der Sierra de Atapuerca. Gemeinsam mit José María Bermúdez de Castro und weiteren Kollegen erforscht er seit 1992 insbesondere die Fundstelle Sima de los Huesos, in der eine Gruppe von 28 sehr vollständig erhaltenen Individuen der Art Homo heidelbergensis aller Alter und Geschlechter entdeckt wurde.
Juan Manuel war ein kastilischer Staatsmann und Schriftsteller. Als letzterer gilt er als einer der Hauptrepräsentanten der mittelalterlichen Prosa in kastilischer Volkssprache. Er erbte von seinem Vater die Herrschaft Villena und erhielt die Titel „Herr“, „Herzog“ und schließlich „Fürst“ von Villena. Darüber hinaus war er Grundherr (señor) von Escalona, Peñafiel, Cuéllar, Elche, Cartagena, Lorca, Cifuentes, Alcocer, Salmerón, Valdeolivas und Almenara. Zusätzlich war er Mayordomo der Könige Ferdinand IV. und Alfons XI. sowie Adelantado Mayor von Andalusien und von Murcia.