Jules-Antoine Castagnary war ein französischer Journalist, Kunstkritiker und Politiker sowie von Oktober 1887 bis zu seinem Tod Direktor der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris. Er war Freund und Biograf des Malers Gustave Courbet und gab dem von Louis Leroy als Pejorativum geprägten Begriff Impressionisten eine wertneutrale Bedeutung, die sich in der Kunstgeschichte durchsetzte.
Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges war ein französischer Dramatiker und überaus produktiver Librettist. 1829 wurde er Intendant der Pariser Opéra-Comique.
Jules-Romain Tardieu war ein französischer Verleger und Romancier. Er veröffentlichte die von ihm selbst verfassten Romane unter dem Pseudonym J.-T. de Saint-Germain.
Juli Alexandrowitsch Kwizinski war ein sowjetischer Diplomat und Politiker. Er war sowjetischer Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland sowie stellvertretender Außenminister der UdSSR.
Juli Issajewitsch Aichenwald war ein russischer Literaturkritiker. Im Oktober 1922 emigrierte er in das Deutsche Reich. Aichenwald war Professor für russische Literaturgeschichte am Russischen Wissenschaftlichen Institut in Berlin und Mitglied des Berliner Verbandes der russischen Schriftsteller und Journalisten. Er war vor allem bekannt als Autor literarischer Porträts russischer und westeuropäischer Schriftsteller. Bis zu seinem Unfalltod 1928 leitete er die literaturkritische Abteilung der Zeitung „Rul“.
Juli Markowitsch Daniel, Pseudonym Nikolai Arschak/Arzak/Arshak war ein sowjetischer Schriftsteller und Übersetzer jüdischer Herkunft, der mit seinen „grotesk-satirischen kritischen“ Erzählungen, „die in ihrer Absurdität den Prinzipien des sozialistischen Realismus widersprechen“, dem Samisdat, dem literarischen Untergrund seiner Epoche, zugerechnet wird. Er verbrachte mehrere Jahre als politischer Häftling in einem Arbeitslager des Gulag.