Simplikios von Kilikien war ein spätantiker griechischer Philosoph der neuplatonischen Richtung. Er lebte im Oströmischen Reich und trat vor allem als Kommentator von Schriften des Aristoteles hervor, die er neuplatonisch deutete. Gemäß der im spätantiken Neuplatonismus vorherrschenden Sichtweise hielt er Aristoteles für einen Platoniker und bemühte sich, platonische und aristotelische Lehren zu harmonisieren. Dabei ging es ihm auch um die Verteidigung der klassischen philosophischen Tradition und des religiösen Weltbilds der Neuplatoniker gegen christliche Kritik. Er erörterte die Beschaffenheit des Weltalls, bemühte sich um die Definition des Begriffs Materie, untersuchte das Phänomen Zeit und setzte sich mit dem Problem des Ursprungs der Übel auseinander. In seinem Kommentar zum Handbüchlein des Stoikers Epiktet, einer Einführung in die Ethik, stellte er die begründenden Prinzipien des aus seiner Sicht richtigen Handelns dar. Dabei legte er großes Gewicht auf die menschliche Fähigkeit zu einer selbstbestimmten Lebensführung und verteidigte die Willensfreiheit.
Símun av Skarði [ˈsʊimʊn ɛaf ˈskɛaɹɪ] war ein färöischer Lehrer für Geschichte und Sprachen, zusammen mit Rasmus Rasmussen ist er der Begründer der Volkshochschule der Färöer.
Sinaida Alexandrowna Wolkonskaja war eine geborene Fürstin Belosselski-Beloserski, russische Hofdame, Poetin und Sängerin. Sie gründete einen Literarischen Salon und war auch als Komponistin tätig.
Sinaida Nikolajewna Hippius, auch Sinaida Gippius war eine russische symbolistische Lyrikerin und Autorin. Sie veröffentlichte auch unter dem Pseudonym Anton Krainy.
Sinaida Sergejewna Iwanowa, war eine russische Übersetzerin, Schriftstellerin und Feministin. Sie veröffentlichte meist unter den Pseudonymen N. Mirovich russisch Н. Мирович und Zinaida Mirovich.
Harry Sinclair Lewis war ein amerikanischer Schriftsteller, der durch seine gesellschaftskritischen und satirischen Romane berühmt wurde. 1930 wurde ihm als erstem Amerikaner der Nobelpreis für Literatur zugesprochen.