Johannes Nauclerus war ein deutscher Gelehrter, Theologe, Rechtswissenschaftler und Historiker, der dem Humanismus nahestand. Als Vertrauter Graf Eberhards im Bart war er nach Gründung der Universität Tübingen im Jahr 1477 deren erster Rektor und später ihr langjähriger Kanzler. Der Nachwelt bekannt ist Nauclerus vor allem durch seine 1516 postum veröffentlichte Weltchronik.
Johannes Philoponos war ein spätantiker christlicher Philosoph und Naturwissenschaftler. Sein Beiname Philoponos bedeutet „der Arbeitsliebende“ und bezeichnet entweder seinen persönlichen Fleiß oder seine Zugehörigkeit zu einer Bruderschaft von christlichen Laienmitarbeitern, den „Philoponoi“. Er war auch als „der Grammatiker“ bekannt, ein Beiname, den er selbst verwendete. In Handschriften seiner Werke wird er auch „Johannes von Alexandria“ genannt.
Johannes Robert Becher war ein deutscher expressionistischer Dichter und SED-Politiker, Minister für Kultur sowie erster Präsident des Kulturbundes der DDR. Bekannt ist er auch als Verfasser des Textes der Nationalhymne der DDR.
Johannes Reuchlin war ein deutscher Philosoph, Humanist, Jurist und Diplomat der Renaissancezeit. Er gilt als der erste bedeutendere deutsche Hebraist christlichen Bekenntnisses.