Johannes Schlaf war ein deutscher Dramatiker, Erzähler und Übersetzer und bedeutender Vertreter des deutschen Naturalismus. Als Übersetzer trug er entscheidend zur Verbreitung der Werke von Walt Whitman, Émile Verhaeren und Émile Zola im deutschsprachigen Raum bei.
Er gilt damit als Begründer des Whitman-Kults in Deutschland. Seine literarischen Verdienste liegen vor allem in szenisch-dialogischen Neuerungen des „Konsequenten Naturalismus“ und in der Ausbildung des literarischen Impressionismus. Ebenfalls wirkte er mit an der Entstehung des „Intimen Theaters“.
Johannes Scottus Eriugena war ein Gelehrter irischer Herkunft, der im Westfrankenreich als theologischer und philosophischer Schriftsteller hervortrat und als Lehrer der Sieben Freien Künste tätig war. Er lebte am Hof Karls des Kahlen, eines für Belange des Bildungswesens aufgeschlossenen Königs, dessen Hofdichter er war.
Johannes Secundus war ein niederländischer Dichter, Maler und Bildhauer. Er entsprach mit dieser Vielseitigkeit dem Renaissance-Ideal eines universalen Künstlers. Seine beiden Brüder, Hadrianus Marius und Nicolaus Grudius, waren ebenfalls berühmte neulateinische Dichter.
Johannes Sleidanus, latinisiert aus Johann Sleidan bzw. Johann(es) Philippson von Schleiden war ein Jurist und Diplomat aus dem damaligen Herzogtum Luxemburg, wozu die Herrschaft Schleiden gehörte.
Johannes Tralow (* 2. August 1882 in Lübeck; † 27. Februar 1968 in Ost-Berlin; Pseudonym Hanns Low) war ein deutscher Romanautor, Erzähler, Dramatiker und Publizist.