Konstantin Dmitrijewitsch Nossilow war ein russischer Polarforscher, Reisender, Ethnograph, Schriftsteller und Journalist. Er war der Gründer einer Gesellschaft für richtige Jagd.
Konstantin Dmitrijewitsch Worobjow war ein sowjetischer Schriftsteller.
Worobjow war ein Vertreter der sogenannten Leutnant-Prosa. Herausragende Werke diesbezüglich sind nach Jurij Archipow beispielsweise „Gefallen vor Moskau“ und „Das sind wir, oh Herr“. An der Schlacht um Moskau nahm Worobjow als Leutnant teil. Er wurde Ende 1941 in der Nähe von Klin gefangen genommen und bis 1943 in mehreren deutschen Kriegsgefangenenlagern festgehalten. Er entkam zweimal aus der Gefangenschaft und war dann bis 1944 Kommandeur einer Partisanengruppe ehemaliger Kriegsgefangener, die in Litauen in der Nähe von Šiauliai operierte.
Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski war ein russischer/sowjetischer Erfinder. Er wird zu den Wegbereitern der Raumfahrt und „Raketenpionieren“ gezählt. Ziolkowski war der Begründer der modernen Kosmonautik und gilt als einer der bekanntesten Forscher auf diesem Gebiet. Sein technischer Weitblick wurde jedoch erst gegen Ende seines Lebens bekannt und zur Anregung für viele spätere Wissenschaftler und Techniker.
Konstantin Georgiew Fotinow war ein bulgarischer Enzyklopädist, Förderer des Schulwesens, der bulgarischen Sprache und Aufklärer aus der Zeit der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt. Als Autor der ersten bulgarischen Zeitschrift Любословие (Ljuboslowie) wird er als Begründer der bulgarischen Journalistik angesehen. Fotinow war außerdem einer der Begründer der neubulgarischen Sprache und ein Schüler von Theophilos Kaïris.
Konstantin Jireček war ein österreichischer Historiker und Slawist tschechischen Ursprungs. Zeitweise war er auch bulgarischer Minister und Diplomat. Er war Begründer der böhmischen Balkanologie und Byzantinistik sowie von 1907 bis 1918 erster Vorstand des Instituts für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien.