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weisen, 7ie er dazu kommt, die wohlbegrondeten Resnltate seiner umfang-
reichen sch0nen Arbeit vom Jahre 1874 aufzugeben.
«Нео Akademiker kunik, dem ich manche Anregung und manchen
nntzlichen Fingerzeig zu verdanken habe, sagte mir vor einigen Тадеп, als
der zweite Водеп meiner ±hrift bereits gedruckt war, dass er seine Ап-
sicht die «Barbaren» der aMemoiren eines gothischen Toparchen» nnd
•tber den «Herrwher im Norden der Donaun schon lingst gandert habe, In
den Barbarej ist er geneigt, einen Zweig der Normannen, die sogenannten
ыт'шпеп Ros zu sehen, welche ein Flibustiercorps bildeten und 0berderen
Treiben die 0rientalen manche Nachricht enthalten. Dieselben hatten zwar
in der ersten Hllftz des Х. Jahrhunderts das Christenthum апдепоттеп,
da dasselbe ihnen aber bei ihren Raubz0gen unbequem wurde, und die
christliche Geistlichkeit wohl gar zu sehr дедеп letztere eiferte, so gaben
sie den christlichen Glauben wieder auf und gingen unter dem Ы)иье des
von Chawaresmien zum Islam 0ber. Es isi dies das einzige Beispiel,
dass ein germaniwher Stamm sich zum muhammedanischen Glauben bekannt!»
Vergl. damit kunik's Aeusserung уот 30. December 1876 (Briefwechsel
zwisc.hen Akademiker kunik— St. Petersburg und W. von Gutzeit—
Riga in den Jahren 1876—1894, herausgegeben von Gutzeit in Riga
1899, р. 3—4): «Viel interessante orientalische Zeugnisse, unter anderen eins
ат asow'schen Meere, die zuerst das Christenthum — wahr-
wheinlich durch den Erzbischof von kertsch — annahmen und dann zum
Islam 0bertraten und zwar angeblich im Jahre 945. Ist diese Zahl —das
Factum ist unant.astbar wegen der Details—verschrieben, so wird тап eher
eine fr0here, als eine spitere ansetzen m0ssen. Der Schah von Chowarasmin
schickte ihnen einen Scherif. Also Normannigenae mit dem Turban. Das
hat zur variagischen Каша *) посд gefehlt». Siehe auch kunik's Aufsatz im
Bulletin der St. Petersburger Akademie der Wissenschaften. Т. 27, 1881:
Erginzende Bemerkungen zu den Untersuchungen 0ber die Zeit der Abfas-
sung desLebens desheiligen Georg von Amastris, р. 345: «Vor derNieder-
lassung der ersten Dynasten in kiew Капп von wlchen Piratennestern in
Taurien и. s. w. nicht die Rede sein... (р. 346). Nach einer llngst gedruckten,
aber ganz 0bersehenen persischen Quelle hatten sich ms vondem Chasaren-
chagan ein St0ck Land ausgebeten. Der Chagan trat ihnen angeblich einige
Inseln (пас) orientalischem Sprachgebrauch vielleicht im Sinne von Halb-
inseln oder ktstenstrichen, die durch einen Fluss begrenzt waren) ab. Durch
die Besetzung derselben war der Grund gelegt zu der normannischen Flibu-
stiercolonie аш cimmerischen Bosporus, welche eine Zeit lang durch ihre
Brei.