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FRIEDBICH WB8TBERa. DIB ПАаивнтв DES ТОРАВСНА ЕТС.
lischer (d. i. arabischer, armenischer, syrischer, persischer, hebrlischer und
grusinischer) Schriftsteller tiber die V01ker, welche in Russland uud im
Norden vom Pontus und dem kaspisee wohnten.. .» So lange diesem tief-
gef0hltem Bed0rfniss nicht abgeholfen sein wird, d0rften selbst die beson-
nensten und geistvollsten Historiker irregeleitet werden. Die ganze Theorie
von den sogenannten pontischen Russen (vor Swjatoslaw's und Wladimir's
Zeiten) ist nichts weiter als ein auf missverstandenen orientalischen Quellen
aufgefiihrtes Wahngebilde. Die «Barbaren» in den Fragmenten des Toparcha
Goticus sind nicht pontiwhe Russen ат cimmerischen Bosporus, sondern
nach wie vor Chasaren.
Ferner heisst es bei Braun auf S. 79: «Was den n0rdlich von der
Donau sitzenden Herrscher anbetrift, so wire es nach kunik aufallend,
тепп der Toparch, ein byzantinisch geM)hulter Мапп, den Swjatoslaw рал-
genannt hitte, wihrend erst der heil. Wladimir nach seiner Taufe
und Heirat mit der byzantinischen Prinzessin ein Anrecht auf diesen Titel
erworben zu haben scheint. Also haben wir in dem «Herrscher» wohl Wla-
dimir zu sehen. Die Abfassung der «Memoiren» und die Reise des Toparchen
muss dann ganz an's Ende des Х. Jahrhunderts verlegt werden.» Hinsicht-
lich des Ausdruckes verweise ich auf kunik's Aeusserung vom
Jahre 1874 (р. 123—124): «Wenn derToparch geschrieben hitte,
so masste тап darunter den Grossf0rsten Wladimir verstehen, welchen die
byzantinischen kaiser, falls тап dem urspr0nglichen Text der Sobon*
gramota vom Jahre 1551 Glauben schenken darf, tha"hlich mit dem
Ehrentitel РатЙЕ0; (im Sinne von k0nig) beehrten». Er schreibt aber рал-
ћебшу. Zugleich sei erwlhnt, dass die astronomischeBerechnung Wladimir's
Regierungszeit ausschliesst.
Um die Richtigkeit meiner Deutung der im ersten Fragment enthal-
tenen astronomischen АпдаЬеп zu veranschaulichen, fage ich noch folgende
zwei kirtchen (nach Bode und Midl er) bei, deren Besorgttng ich der Liebens-
w0rdigkeit meiner ehemaligen Sch01er: Erich Pflug stud. rer. mach.
und Wilhelm R0ssler stud. archit., zu verdanken habe.