аотшвв (А.нонуиив TAURWUS) AUS пи 10. пни.
Buladmir f0hrte, wie der kOnig von Turkestan den Titel Chakan, der kOnig
von Bulgar—den Titel Wladawatz О. Bltwar). Als die zum Schah
von Chuarezm Кате», war er 0ber ihren Wunsch den Islam anzunehmen
sehr erfreut, gab ihnen Ehrengeschenke undschickte einen vonden Imamen,
ит sie in den Bestimmungen da Islam zu unterweisen. Darauf wurden sie
Alle Muselmanen. Sie unternehmen kriegsztge in entfernte Linder, reisen
be"ndig zur See aufSchifen, 0berfallenjedes Fahrzeug, dB8 ihnen begegnet,
nnd p10ndern dasselbe. Ап Macht 0bertrefen sie alle V01ker, nur dass sie
keioe Pferde haben; wenn sie Pferde hitten, wiirdu sie die Herrhaft
0ber viele V01ker gewinnen».
Der erste Theil obiger Nacbricbten, welcher mit den Worten: aDein
Vater hat sich sein Gut mit dem Schwert erbeutet», whliesst, geht auf eine
Quelle zur0ck, aus der Шп Rust.eh, kardizi, Bekri и. А. schbpfen, nnd
welche, wie ich ев in meinen Beitrigon zur aklirung orientalischer Quellen»
nachgewiesen habe, aus der Mitte des IX. Jahrhunderts 8tammt. Die
RusseniNel, die kunik irriger ап den Pontus versetzt, gehOrt in
den Norden von 0steuropa und ist wahrwheinlich mit Holmgard
der IslLnder identisch.
Die folgenden Mittheilungen hinsichtlich der Annahme des Islam К0ппеп,
vie der Name (filschlich Titel) Buladmir= Wladimir der Heilige (cf.
Barthold ibid р. 265) beweist, nicht auf eine Zeit vor 989 fallen. Die
АпдаЬе 300 der Hiira ist unsicher, da Hammer 303 und 333 hat. Wenn-
gleich diese Zahlen auf die Regierungszeit GIMsf0rsten Igor hinwe±,
besagt doch der Name «Buladmir», so wie die mit Nestor gleichlautende
Erzihlung von der Aussendung der Glaubensboten, dass wir es mit Vor-
gingen aus der Epoche Wladimir's des Heiligen (980—1015) zu thun
haben. Barthold ibid. р. 266: «In den Anmerkungen zu der Uebersetzung
des Auf haben wir einige Quellen angef0hrt, aus denen er augenwheinlich
seine kenntnisse entlehnte; dar0ber, wie die Nachricht betrefend
Wladimir's Gesandtschaft zu ihm gelangte, Коппеп wir nichts aussagen.
Wir bemerken bloss, dass Auf, nach einer Stelle in seinem Buche zu ит-
theilen, in seiner Jugend in Chorezm gewesen ist». —Wasden letzten Theil
der Erzihlnng beginnend mit den Worten: aSie unternehmen kriegsz0ge in
entfernte Llnder», betrift, so ist es f0r unsere Zwecke gleichgiiltig, auf
welche Zeit er hinzielt.
Auf Seite 40 der Dopolnenija zu dem Werke aBerichte muselman-
nischer Schriftsteller 0ber Slawen und Russen» von А. Ј. Harkavy, Peters-
burg 1871, Bussert sich kunik in folgender Weise: «WirGeschichtsforscher,
die wir der orientalischen Sprachen unkundig sind, bedtirfen vor Allem einer
vollstindigen und kritisch bearbeiteten Sammlung von Nachrichten orienta-