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Seeriubereien, aber auch durch ihren Gerechtigkeitsinn in den Beziehungen

zu ihren Clienten auf dem Festlande sich bemerkbar machte. Ев iBtm0glich,

dass di&s Piratennest schon дедеп Ende des 9. Jahrhunderts da

die iltesten orientalischen Quellen, welcbe der pontischen gedenken,

dem Anfange des 10. Jahrhundert8 anzugeh0ren scheinen und auch die Ве-

kehrung dieser Piraten zum Christenthume so vie ihr UetMritt zum Islam

ипв auf die Zeiten Igor's f0hrt. Gegen die erstarkenden MiliUrcolonien der

Grossfarsten von kiew черноморая Русь) konnten die

f•eien pontiwhen R0s (Вољная Русь) auf die Dauer sich nicht halten. АиФ

waren sie zu schwach ап Zahl..

Auf welcher oriental±en Quelle fussen kuniWs Behaaptungen be-

trefend die pontischen Russen ат cimmerischen Bosporus, Behauptugen,

die allen sonstigen historischen ZeugnisH1 zuwiderlaufen? Ев sind das die

Fragmente, welche Baron Hammer in seinem Buche aSur les origines russes»,

St. Petersburg 1827, he;ausgegeben hat. Doch ist der Text daselbst nach

Barthold «so verst0mmelt und in den wichtigsten Stellen 80 verdorben,

das Epitheton «пеив dennoch demjetzt(1896) zum erstenMale erscheinenden

Zeugnisse des Auf (МП. Jabrhunderts) 0ber die Russen erhalten werden

Капп». Das erwihnte vollstlndigere Bruchstiick ist von Barthold in den

Zapi8ki der orientalischen Abtheilung der Archaeo-

logischen Gesellschaft Bd. IX, Ausgabe I—IV, St. Petersborg 1896, рад.

262—267, herausgegeben, 0bersetzt und commentirt. Die Erzihlunglautet

wie folgt:

«Die Russen wohnen auf einer Insel inmitten des Meeres; sowohl in

die Llnge als auch in die Breite erstreckt sich die Insel drei Tagereisen.

Auf dieser Insel sind Тите und Wilder; sie ist von allen Seiten vom Meere

umringt. Sie beschiftigen sich пит mit Euberei und Кеппеп пит ein Mittel

sich Nahrung zu verschafen —das Schwert. Wenn Jemand von ihnen stirbt

und einen Sohn und eine Tochter hinterllsst, so 0bergiebt тап das ganze

Gut der Tochter, dem Sohne aber giebt тап nichts ausser einem Schwert,

und sagt zu ihm: «Dein Vater hat sich sein Gut mit dem Schwert erbeutet».

(So war es), bis sie im Jahre 300 der Hitra Christen wurden; nach Ап-

nahme des Christenthums steckten sie јепе in die Scheide. Da sie

keine andere Art sich Nahrung zu verschafen kannten, und die frthere (jetzt)

f0r sie verschlossen war, so geriethen ibre Angelegenheiten in Unordnung

und das Leben wurde ihnen whwer. Daher versparten sie eine Hinneigung

zur Religion des Islam und wurden Muselmanen; es bewog sie dazu der

Wunsch, das Recht zur kriegf0hrung fiir den Glauben zu erhalten. Sie

schickten Boten zum von Chuarezm; der Boten waren vier, von den

Verwandten des k0nigs, welcher v011ig selbstlndig herrschte und den Titel