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ЕК тђу Ttayyuzt;a т•ђ; 0toS6pa;, dessen Verfasser nicht

genannt wird.

Ausserdem i8t uns noch in einer Handschrift des Basilianerklosters

Grotta-Ferrata bei Rom, einem Menaion f0r den April aus dem Anfang des

12. Jahrhunderts (д. а УШ), ein Капоп auf die hl. Theodora unter dem

Namen Joseph erhalten. Dieser Капоп, der auf den folgenden Blittern

ап siebenter Stelle abgedruckt steht 1), ist viel inhaltreicher und mit viel

mehr individuellen, die Pers0nlichkeit der Heiligen charakterisierenden

Идеп ausgestattet 81s der Капоп des kaniskes. Joseph erwlhnt zwar das

vunderbare nicht, aber er r0hmt die Wohlthiitigkeit der Heiligen (46),

ihr Fasten (77), ihre Vorsicht im Reden (31, 105), er nennt ihren Sarg eine

Quelle von Heilungen (41, 61) und zlhlt spezielle krankheitsheilungen auf,

die zur Erzlhlung des Gregorios passen (65, 81, 92, 93). Aber dennoch

muss alles dies, wie es ја auch in ziemlich allgemein gehaltenen Ausdr0cken

berichtet wird, 81s znflllige 0bereinstimmung hingestellt und dem Verfasser

eine genauere kenntnis von dem Leben und Wirken der hl. Theodora abge-

sprochen werden. Denn er bietet gleichfalls die oben erwihnte (und als

schlecht bezeugt gekennzeichnete) Erzlhlung aus der Synaxarvita (Z. 109:

x*iq &аоња), und zwar mit dem den Thatsachen теђт wider-

sprechendem Zusatze, Theodom habe im Grabe ihrer Mutter Platz

gemacht (txnrpi техабс•п СЕ). Auch der Umstand, dass Theodora wiederholt

&Е0й genannt wird (28, 44, 53, 118), zeugt чоп vollstindiger

Unkenntnis des Verfassers hinsichtlich des frtihereo, weltlichen Lebens der

hl. Theodora. Alles dies scheint darauf hinzuweisen, dass Joseph wohl пит

mit der Synaxarvita der hl. Theodora bekannt gewesen ist. Das erklirt sich

auch leicht, wenn wir seine Person und Zeit nlher ins Аиде fassen. Ап den

ber0hmten Hymnographen Joseph (t 883) denken, wie der Archimandrit

(jetzt Erzbischof) Sergij in der ersten АОНаде seines «Vollstindigen kalen-

ders des 0stens» thut (Moskau 1876), ist nat0rlich aus Griinden der

nologie ganz unm0glich, sondern der Verfasser gehort ofenbar in den kreis

der Hymnendichter, die nach dem Verfall der kirchendichtung im byzan-

tinischen Reiche selbst, im 11. und 12. Jahrhundert in Italien und speziell

im kloster Grotta-Ferrata thitig waren (vgl. К. krumbacher, Gesch. der

byz. Litteratur9 S. 678).

0ber den Gedenktag der hl. Theodora haben wir drei verschiedene

1) Far den Кппоп deg Joseph konnte ich infolge der gntigen von Р. Н. Пе-

lehaye eine wrgfaltige Abubrift benutzen, die Р. Sofronio mir freundlichBt 0berlauen bat,

0b70hl er dicgen Капоп nebBt anderen BelbBt zn edieren gedenke Ihm, wie auch dem

verebrtea Abte des k10Bters А rsenios spreche ich hier fiir diese Liberalitit meinen ergebenstan

Dank аив.