G•0TICUS (ANONYIU8 TAURICUS) AUS 10. ЈАНВН.

97

wir коЧк in der Nachbarschaft vom Вид vermuthen. Dass dieser Fluss КаЧк

nichts mit dem КиЬап zu schafen hat, braucht nicht erst gesagt zu werden.

Ueber kuphis noch sNter. Was den Fluss Eur•rabi betrift, so erinnert er

lebhaft ап im сар. 38, falls er nicht mit Ingul, einem Nebenfuss

des Вид, zusammenfillt. Es haben tibrigens anch 68tlich уот Dnjepr ihn-

lich klingende Flussnamen existirt, wie Jantschul, Gajtschul, Joungouly

(s. Baratschkow р. 220). Im сар. 38 р. 168 steht: сад тф

тф ЛЕРЕЫа хатањб< xai Ет:оуо-

H(6+tyaq. Da пип Lebedia zweifellos 0stlich уот Dnjepr lag, sich wahr-

scheinlich mit dem Bassin des Don im Allgemeinen und des Donetz im

speciellen deckte, so тад vielleicht der Поп oder Donetz selbst so geheissen

haben.

Das Petschenegenland zerfillt nach konstantin in acht namhaft де-

machte Themata: vier davon liegen diesseits, vier jenseits des Dnjepr

(s. сар. 37 р. 164—166). Das Petschenegenland stbsst (ibid.) im 0sten und

Norden (Siiden?) ап Uzien, Chasarien, Alanien, Cherson und die tbrigen tau-

rischen Bezirke; im Westen und Norden—an Bulgarien, Ungarn, Russland und

die den Russen unterworfenen slaviwhen Gebiete. Im сар. 42 р. 179 variirt

konstantin denselben Gedanken: Пат<еуаха тђу riy ТЕ

Pawiaq хт Ваттбраи хатахратет, xal xzi Харат, Воет

xal Х konstantin kennt die Entfernung der Petschenegen von

den Nachbarv01kern, Б. сар. 37 р. 166: ёх

xal Хаара; Ебут, 'АћтЛа; К, Мор-

Sia; ђр.Е?бу Уха, ' poria; Тоирх{ц

ђкмаи• xai ЕК р.{у

ё.стеу ЕК Вбахорау

Сар. 42, р. 179: тараћ[а; таб Дауаб-

тота:хаб тай Дау—ох

той тохар) тоо татар) те,

хризо; airtai6G. Die Vermuthung, dass im ersten Satze stehen

masse таб Дауафеак . той (nicht

ist vollberechtigt. Danach betrigt die Entfernung von der Попаи

bis zum Dnjestr (nicht Dnjepr) 120 Milien und vom Dnjestr bis zum

Dnjepr—80. Die Gr0nde, welche mich veranlassen dem Vorschlage, Dnjestr

ап Stelle von Dnjepr zu setzen, beizupHichten, bestehen im Folgenden. Nehmen

wir den Text, so wie er lautet, so sind die апдедеЬепеп Entfernungen nicht

in Einklang zu bringen. Denn wir erhalten dann f0r den Abstand von der

Donau bis zum Dnjepr 120 Milien, ftir denjenigen vom Dnjepr bis zum

Dnjestr 80; folglich miisste danach die Entfernung von der Donau bis zum

Dnjestr 40 Milien betragen, da 80 + 40 = 120. Demnach Hlre also der

Ист.-•и. Отд.

7