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!BIEDBICH WBSTBERQ. DIE ПАИВ\ТЕ DBS ТОРАВОНА
Theilung des Bulgarenvolkes die kutriguren 0ber den Don gesetzt und sich
westlich vou demselben schon niedergelassen hatten, 80 werden wir uns
Каит der Einsicht entziehen КОппеп, dass Alt- oder Grossbulgarien, alias
das Land der kotragen (kutriguren), mit dem Steppengebiet vom Don bis
etwa zum Dnjepr zusammenfallen d0rfte. Das Bulgarien, von dem in Cbasdajs
die Rede ist, passt ат besten zu diesem Gebiet. S. Harkavys
Berichte der jtidischen Schriftsteller (russisch) р. 107: WLhrend ich das
Alles 0berlegte, erschienen bei uns die Gesandten des kOnigs der Gebalim,
unter ihnen auch zwei Juden; des Einen Name war Saul, des Anderen—
Joseph. Als sie von meiner Verlegenheit h0rten, trOsteten sie mich, indem
sie sagten: «Gieb uns deine Briefe, wir 0bergeben sie dem kOnige der
Gebalim, der sie den Juden zuschicken wird, welche im Lande Hungarin
wohnen, wo sie nach Rus beftjrdert, von wo sie weiter zu Bulgar gelangen
und auf diese Weise ап den Bestimmungsort апКоттеп werden».
Die Bef0rderung des Schreibens ап den Chasaren-kagan auf dem directen
Wege 0ber konstantinopel war gescheitert. Der stdliche Umweg 0ber Jeru-
salem, Nisibin und Armenien wurde aufgegeben. Schliesslich entschied sich
der spanisch-arabische Minister zum n0rdlichen Umwege [iber Deutschland,
0ber das Reich des B5hmenherzogs, Ungarn, Sodrussland und Bulgarien.
Der Rabbiner Jakob, Sohn Eleasars, aus dem Lande der Neme6, hlndigte
g10cklich das Schreiben dem Кадап Joseph ein. Ueber «Gebalim» s. meine
Abhandlung in den Memoiren der kaiserlichen Akademie der Wissen-
schaften Vol. 4, 1898: Reisebericht iiber die
Slawenlande aus dem Jahre 965, р. 134—136. Bulgar deutete ich gleich
Anderen auf das Land ат kuban, weil ich mich damals noch nicht in die
Frage пьет Schwarzbulgarien vertieft hatte. Betrachten wir ohne zu tafteln
Chasdaj's Brief, so muss sein «Bulgar» auf dem direkten Wege von Russland
nach Chasarien, de&n kernland sich zwischen Поп und Wolga befand,
belegen sein, ist also westlich vom Don zu suchen. Denn nur so erhalten wir
eine continuirliche Route von Deutschland iiber ВоеЬтеп, Ungarn und Russ-
land nach Chasarien. Jede andere Interpretation wire gezwungen. Wenden
wir uns пип zu konstantin's [да{.јрт, Boui•raptz.
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Die Russen, welche nach Сар. 42 ЕК Цтћбтера той татар)
хатоехо0т, begeben sich von (aus) dem Fluss Dnjepr nach Schwarz-
bulgarien, Chasarien und Syrien. Diese Route erinnert lebhaft ап die bei
Chasdaj апдедеЬепе: Rus, Bulgar, Chasar; пит dass јепе noch ит ein Glied
(Syrien) weiter fortgesetzt wird. Ат natiirlichsten ist daher auch dieselbe
Peutung, dass nimlich Ваићтар{а zwischen Stidrussland und Cha-