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ERIBDRICH wBSTBBBa. DIE ПАапнтв ТОРАВСНА

Copie oder Autograph?

Наде ' s Bestimmung der Entstehungszeit der Fragmente Капп als Ап-

haltspunkt zur Beurtheilung der Epche, aufwelche die geschilderten Ereig-

nisse fallen, dienen, wenn ев feststeht, dass es sich nicbt ит eine Copie,

sondern ит den ersten Entwurf, ит das Brouillon, иш das 0riginal des

Verfassers selbst handelt. Letzteres bezeugt Hase, dem wir die Entdeckung

der Quelle verdanken, indem er sich р. 496 dahin iussert, dass der Besitzer

des Codex, in welchem die Fragmente auf zwei leer gebliebenen Blittern

notirt waren, denselben sicherlich anf seinen Reisen mit sich nahm, ит seine

Erlebnisse dort vorllufg einzutragen. Die Schrift, sagt Hase, ist klein,

verschlungen, verworren und sehr unleserlich (litteris minutis perplexis-

que... eadem intricatissima тапи); tiele Worte sind geindert, ausgestrichen,

dar0ber geschrieben (multis yerbis mutatis, inductis, superscriptis), so das

Hase, der bekanntlich grosserHandschriftenkenner war, nicht im mindesten

daran zweifelte, dass die Aufzeichnungen einen Autograph darstellten.

Selbst wenn wir von dem ausseren unmittelbaren Eindruck, den die Frag-

mente aufHase machten, ganz absehen, m0ssen wir zu demselben Resultate

Коттеп, sobald wir uns den Text, so wie er von Hase herausgegeben ist,

niher betrachten. Die Noten zum Text nlmlich geben uns ein deutliches

Bild уот Zustande der Quelle. Noch mehr Gewicht als die einzelnen Ver-

besserungen von Ausdr0cken haben die ausgestrichenen Stellen, in welchen

der Verfasser nicht selten der Erzihlung vorgreift. Er streicht sie aus, иш

Erklirungen einzuschalten oder das VerMumte nachzuholen. Wer die ei-

genth0mliche Struktur der Bruch8tacke nicht ausser Acht lisst, m0sste,

auch wenn Hase sich seines Urtheils vollstindig enthalten hitte, zu der-

selben Einsicht gelangen. Wie тап sich trotzdem erkiibnt, schlankweg das

Gegentheil zu behaupten, ist mir schlecbterdings unfasslich (s. Ilowajskij

р. 331 Апт. und р. 404). Selbst Zweifel, wie sie Uspenskij р. 267

и. 268 iussert, sind uicht angebracht.

Es handelt sich ит drei oder besser zwei Fragmente, da die beiden

letzten Bruchstiicke inhaltlich und auch riumlich Ein

Gauze bilden. Auf S. 496 sa.gt Hase in der Einleitung, dass die Notizen

fol.ia duo vacua illevit, wihrend es bei ihm vor dem zweiten Fragment

heisst: sequitur post quadraginta circiter folia alterum (fragmentum). Da-

raus folgt, dass das erste Bruchst0ck 6in Blatt, das zweite das andere ein-

nahm. Wenn nunHase auf S. 503 vor dem dritten Fragment sagt: Sequun-

tur in folio alio abrupta illa, so meint er, entweder im Einklang mit den

oben erwihnten folia duo, die zweite Seite desselben Blattes oder aber im

Widerspruch damit das nichstfolgende Blatt. Wenn wir ев mit einem Auto-