аотјсшв (ANOTIUS TAVRICUS) AU8 DBI 10. ПНИ.
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graph zu thun haben, und alle drei in demselben Codex befndlichen Frag-
mente dieselbe Handschrift, wie Has€ das ausdracklich hervorhebt (eadem
intricatissima тапи), aufweisen, so m0ssen 8ie mit einander aufs engste zu-
иттепЕпдев. Hinsichtlich des zweiten und dritten ist das eine ипит-
st0ssliche Thatsache. Was das erste Fragment und die beiden 0brigen be-
trift, во weisen auf den Zusammenhang zwischen ihnen manche Momente,
die bei mir 8Chon fr0her Beriicksic.htigung gefunden haben. Das erste Frag-
ment beschreibt die R0ckreise, im zweiten trefen wir den Toparchen in
seiner Heimath; im zweiten Bruchsttick erwihnt der Autor eines gefahr-
vollen (diplomatischen) Unternehmens; zu Anfang desselben Fragments hat
er Russland im Sinne Рбриа то) НЕтрэи); im dritten Fragment berichtet
er von einer Reise zum Grossfiirsten, welcher ihm die Herrschaft 0ber kle-
mata mit Vergn0gen ађэк (abermals, wiederum, von Neuem) gab, и. а. т.
Zwiscben dem ersten und zweiten Fragment muss eine, vielleicht sehr
kleine 1ЛсКе constatirt werden, die wir eiuigermaassen zu erginzen im
Stande sind. Es fehlt die Beschreibung der Ankunft des Toparchen in seiner
Heimath, da das erste Fragment ihn inmitten der verschneiten Pontus-
steppen s0dlich von den Dnjepr-Fillen verlbst. Ferner vermissen wir die
Erzlhlung von Ereignissen, welche Bich im Gebiet des Toparchen oder im
S0den von Taurien von seiner R0ckkehr im Winter, bis zum Beginn des
folgenden Winters, abgespielt haben. Letztere ЫсКе f011t iibrigens, wie es
den Anschein hat, der Verfasser einigermaasen selbst aus, indem er im
zweiten Fragment auf die Begebenheiten nach Abwendung der ersten Ge-
fahr zurackgreift. Der Toparch handelt von zwei Gefahren. Die erste schlug
er durch Beymnenheit, durch kluges Vorgehen abq Wenn der Toparch da-
mit auf seine Reise nach Russland und ein mit dem F0rsten getrofenes
АЬКоттеп anspielt, so bezieht sich seine Erzlhlung, die mit den Worten
ТЬ табтаи (Von пип ап) anhebt, auf die nach seiner Rackkehr
erfolgten Begebenheiten.
Da die Himmelsbeobachtung (beim Dnjepr) zwischen Mitte December
und Mitte Januar des folgenden Jahres gemacht wurde, 80 war der Reisende
frtihestens in der ersten HElfte Januars in seiner Heimath eingetrofen. Der
faule Frieden zwischen den Barbaren und den Bewohnern des Gebiet8 von
klemata herrschte also vom Јап. resp. Anfang Februar bis zum ofenen Aus-
bruch des krieges zu Beginn des folgenden Winters. Die Аппађте, dass,
wenn die Fragmente епд mit einander zusammenhlngen, die darin erzihlten
Ereignisse nicht viele Jahre auseinanderliegen, ist ganz natarlich. Eine ent-
gegengesetzte Behauptung ist auch meines Wissens nicht aufgestellt worden.