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auswendig Кеппеп) und 0rientirungsverm0gen vorausgesetzt werden m0sste,

wenn тап sich einen bestimmten Водеп der Ekliptik ат Himmel construiren

wollte». Ebenso kategorisch hat sich Prof. kononowitsch ausgespr±n.

Auch darin stimmen beide Astronomen vollstAndig mit einander 0berein,

dass die Grenze zwischen den Sternbildern keine bestimmte geometrische

Linie ist, welche selbst auf пеиеп karten verschiedener Autoren verschieden

gezogen wird.

Seydl er weicht darin von den genanntenAstronomen ab, dass er unter

aden Аптпдеп» die Gegend bei Е und Aquarii, W9hin aber, wie gesagt,

der Saturn nie gelangen Капп, versteht, wihrend nachSeyboth und Копо-

nowitsch nur die Stelle, wo der Saturn in's Sternbild (bei Aquarii) ein-

tritt, in Frage kommt.

«Hinsichtlich der betrefenden Himmelsgegend, schreibt mir Копопо-

witsch, Капп тап sagen, dass Aquarii zweifellos im Sternbilde des Wasser-

mannes, ; und •r Capricorni im Sternbilde des Steinbockes liegen, und dass

тап, wenn der Saturn links (0stlich) von ; und •r Capricorni ist, behaupten

darf, er trete in dasSternbild des Wassermannes ein.» Vergl. damit Seyboth's

ErOrterungen: «Aber bis auf welche Entfernung vor oder nach diesem

Sterne (е Aquarii) sind die аАпТпде» zu rechnen? Bei der langsamen Ве-

wegung des Saturn ist diese Frage von wesentlicher Bedeutung und k0nnte

zur klippe werden, ап welcher die Eruirung des gesuchten Zeitpunktes

scheitert. Bei alledem muss wenn anders die АпдаЬеп nicht jeden

Werth verlieren sollen, vorausgesetzt werden, dass der griechische Reisende

eine so депаие kenntniss des Himmels besass, wie sie heutzutage пит wenige

Astronomen haben d0rften. Die relativ schwachen und wenig in die Аидеп

fallenden Sterne des Aquarius und Capricornus lasen sich nur schwer aus-

einanderhalten und Verwechselungen .sind nicht leicht zu vermeiden. Nun

ist es aber wohl m0glich, er sich als mnemotechnischen Hilfsmittels zur

0rientirung der• Figur bedient hat, durch welche seit uralten

Zeiten die helleren Sterne des Aquarius zusammengefasst sind.

Um mich zu iiberzeugen, ob auch schon damals die jetzt zum Sternbilde де-

zlhlten wichtigeren Sterne, insbesondere der Stern е, im Bereiche derFigur

lagen, habe ich einen Sternkatalog aus der Mitte des zehnten Jahrhunderts

des persischen Astronomen Abd-al-Rahmen al-Stfi (herausgegeben von

Schj ell erup, St. Petersburg 1874) consultirt und lege Copieen von zwei dort

befndlichen Zeichnungen bei. Bei der einen, welche sich in einem St. Peters-

burger Manuscript des katalogs fndet, habe ich die arabischen Bezeich-

пипдеп der Sterne durch die jetzt gebriuchlichen ersetzt. Die andere

Zeichnung i8t nach einem kopenhagener Manuscript aus dem Jahre 1601,

welches die Aufschrift eines Manuscripts von 1013 sein soll. In der That