aoncus (ANONYMUS TAURICU8) AUS оВИ 10. ПНЕН.
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пипд von Cherson bis Bosporos sich ungefihr so zur Entfernung vom Dnjepr-
Liman bis zum mittleren Donauarm verhilt, wie 300 : 200.
(ibidem): xai Воттгбрси тё ттбр.кёу lTTty, ђск
xai Э&ћатса тара byo*rat. EiG тђу аЬтђ'.'
&Даттау таћЖ xal ЕХЕ#ћо:. то #хтбоу
Ь Д&уатрк ТОТЧб;, xai Tt?6; ТЕ Вой-
•tapiay xai Xa(aptav xai Xupiav. Wie тап aus dem Satz то архттау
Ь Д“атрк schliessen will, dass der Dnjepr sich in's Asow'sche
Meer ergiesse, ist mir unverstandlich. Die vielen Stellen, in denen Коп-
stantin mit grosser Sicherheit und klarheit vom Dnjepr handelt, bezeugen,
dass er mit diesem Strome weit besser als irgend ein alter Geograph vor
oder nach ihm vertraut war. Nun befndet sich aber thatsachlich die gr0ssere
Hilfte des Unterlaufes, die Stromschnellenpartie und ein Theil des mittleren
Dnjepr-Laufes gerade nbrdlich vom Asow'schen Meere. Dies und nichts anderes
Капп konstantin mit den Worten те архтбјау а{лј; (Д; Цхутк)
F{pa; Ь Sinne gehabt haben. Daher sind auch alle Scbluss-
folgerungen, welche auf Grund dieses Passus hinsichtlich der Lage von
Schwarzbulgarien gezogen werden, hinfillig. Doch 0ber Bauirapia
spiter ausfiihrlich.
(ibid.): Ь хб)ла; hqxpb T6v Nsxpa-
тЗћ0У сбу буту той татар) У, xai p.iT-
ф xai ai таћаеаё Йу &Даттау,
&тсахћфаутц Ttinv Херсоуа; •riy xai xzi тђу Ватпбраи
•riy хратобтау [.Lt).iov xai теубу• Ех тфу таћћбу
xai ЕК Ито; том. xai Ах Eiaiy {у аЬтф
Но Ev aiG oi Пат(еуахТтае Т?б; ТЕ ХЕНбуа xal Вбттороу
xai та Кћ[њата.
Schon оЬеп habe ich мхрбтшћа behandelt. Selbst in spiteren Jahr-
hunderten war diese Bezeichnung nicht unbekannt; vergl. Golfo di Nigri-
poli der italienischen karten. Der karkinitische Meerbusen tritt also im
Mittelalter unter dem Namen Жхрбтшћа (Nigropoli) auf. Diese Bezeichnung
kommt noch bei einem anderen byzantinischen Schriftsteller, nimlich bei
Theophanes(IX. Jahrh.) vor. Ап einer Stelle (ed. de Boor р. 373) bemerkt
Theophanes in Anlass der Schilderung des Weges, den Justinian II auf seiner
Flucht aus Taurien einschlug, ganz richtig, dass Nekropyla sich zwischen
Cherson und der Donau befndet; ап einer anderen Stelle jedoch, die im
hohen Grade confus ist, scheint er zu behaupten, dass Necropyla ап der
Meerenge von kertsch belegen war (р. 356 — 357): «Die Hunnobolgaren
und die kotragen wohnten anmnglich hinter dem Pontus Euxinus
und der See Maiotis. In letztere ergiessen sich: der grosse Fluss Atel, der