eoncus (ТОПОВ тшТсПв) AU8 DEI 10. ПНВН.
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mentation Капп ich nicht ganz beistimmen, da er die im Vertrage von 944
erwihnten Stldte (grady) f0r die хаттрз Кћђ#ТШУ (Кћ'#тшу) aus-
geben mOchte. Es handelt sich aber daselbst klar und deutlich nicht ит das
Gebiet von sondern ит das von Cherson mit seinen Stldten oder
kastellen (та Кттра Хертоуа;). Im Vertrage von 972 ist gleichfallsnur
von Stidten da Cherson'schen Gebiets die Rede, wihrend kunik annimmt,
da.ss Swjatoslaw seine Anspr0che nicht blos auf Cherson, sondern auch auf
klemat.a aufgebeu musste (р. 89—90). kunik scheint im Gegensatz zu
konstantin Porphyrog., nach welchem die S0dk0ste der krim in drei Theile
(Cherson, klemata und Bosporos) zerfillt, unter Cherson auch das Gebiet
von klemata, selbst dasjenige von Bosporos zu verstehen, da er mehrfach
das, was 8ich blos auf Cherson bezieht, auch f(ir die 0brige k0ste gelten
llst. Von diesem Gesichtspunkt behandelt er die Vertrige von 944 und
972, die Ereignisse von 989. So betrachtet er auch konstantin's Nach-
richten: kst (р. 84) die Chasaren Cherson (korssunj), klimata und kertsch
0berfallen, spricht (р. 91) von den Beziehungen der Petschenegen zu kor-
ssunj und kertsch, obgleich konstantin dar0ber vollkommen schweigt (cf.
сар. 6 und 11 im Werke de admin. imperio).
Da also nach kunik's (sehr anfechtbaren) Ansicht Swjatoslaw im
Ј. 972 seine Ansprache auf Cherson und klemata aufgab, so bezieht er
den Inhalt der Fragmente auf die Zeit vor 972. kunik ist aber ohne Wei-
teres beizustimmen, wenn er f0r die vor 989 eintritt, da ит 989
der gr0sste Theil der krim in russischen Besitz 0bergegangen war.
Wenden wir uns jetzt dem terminus ad quem zu.
In der zweiten Hilfte des М. Jahrhunderts ergossen sich tiber die
Pontussteppen die Horden der Китапеп oder Polowzer, die die Petsche-
педеп theils vernichteten, theils nach S0dwesten vertrieben. Von diesen
пенеп AnkOmmlingen handelt unsere Quelle sicherlich nicht; auf sie passt
nicht, was da 0ber die Barbaren berichtet wird: dass sie sich in fr0heren
Zeiten durch Gerechtigkeit und Billigkeit auszeichneten, viele Stidte und
V01ker sich ihnen freiwillig anschlossen, wodurch sie, die Barbaren grossen
Ruhm davontrugen, и. а. т. Мап sieht, dass ев sich ит ein alteingesessenes
halbcivilisirtes Volk handele. Мап kOnnte aber vielleicht ап die Китапеп
der spiteren Jahrhunderte denken, nachdem sie 8ich im S0den hiuslich ein-
gerichtet hatten und heimisch geworden waren?
Unsere Fragmente К0ппеп nicht in's ХП., ит so weniger in's XIII. Jahr-
hundert versetzt werden, veil die Russen schon дедеп Ende des М. Jahr-
hunderts vom Stlden abgw:hnitten ihrer Besitzungen daselbst verlustig
gingen. Татапј (Tmutarakanj) verschwindet im Ј. 1094 vom Schauplatz
der russischen Geschichte.