aou:us (ANONYMUS TAURICU8) AUS 10. ЈАНВН.
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anderer Name ftir Води (Вид) sein sollte, welcher а. а. О. bei konstantin
Коирэй benannt wird. Jedenfalls deutet Theophanes Aussage, dass kuphis
unweit Nekropyla in den Pontus mtindet, dieGegend ап, wo eigentlich
dieser Fluss апдепоттеп werden muss. Fassen wir daraufhin nochmals
das, was Theophanes uber die Sitze der Hunnobulgaren und kotragen
berichtet, in's Аиде.
«Die Hunnobulgaren und die kotragen wohnten hinter dem
Pontus Euxinus und der See Maeotis». Wenn wir diese АпдаЬеп ohne Vor-
urtheil betrachten, so m0ssen wir die Sitze der Hunnobulgaren und der
kotragen in die Pontussteppen und ит das Asow'sche Meer herum verlegen.
Sollte dagegen damit, wie апдепоттеп Tird, nur das Gebiet zwischen dem
Asow'schen Meere und dem КиЬап gekennzeichnet werden, so hltte der
Verfasser sich weit eher so ausgedr0ckt: «hinter den kaukasischen Bergen
und der See Maeotis», da das Steppengebiet ат КиЬап пит bei der Моп-
dnng des Flusses ап den Pontus reicht. Wenn es aber heisst: «hinter dem
Pontus Euxinus», so sind wir gezwungen, ап das ganze grosse Land n0rdlich
уот Schwarzen Meere zu denken. Es wird somit das ganze weite Gebiet
markirt, das die Hunnobulgaren seit dem Ende des IV. Jahrh. thatsichlich
im Besitze hatten. Weiterhin giebt Theophanes des Genaueren das Land,
in dem speciell die kutriguren sich aufhielten, ап: von der Maeotis bi8
zum Flusse kuphis. Nach Theophanes Капп der Fluss kuphis entweder mit
dem Dnjepr oder dem Вид identisch sein, da er nach Theophanes unweit
Nekropyla, das sich westlich von Taurien erstreckt, in den Pontus miindet,
oder aber auf den КиЬап hinzielen, da Nekropyla, als in der Nihe der
Maeotis-Miindung befndlich gleichfalls апдедеЬеп wird. Demnach Капп
тап sich das Alt- oder Grossbulgarien des Theophanes sowohl nach
Westen als auch nach 0sten уот Asow'schen Meere belegen denken. Ist aber
Theophanes' kuphis, der unweit Nekropyla in den Pontus mtindet, konstan-
tin's kuphis, der sich gleichfalls unweit Nekropyla, weil in der Nachbarschaft
von Вахаб befndlich, ergiesst, so muss unter Grossbulgarien das Gebiet
vom Asow'M.:hen Meere bis etwa zum Dnjepr verstanden werden.
Letztere Ansicht fndet eine vorz0gliche Stiitze ап der ferneren Bemer-
Кипд: «Alt- oder Grossbulgarien, welches anders das Land der kotragen,
der Stammesgenossen der Bulgaren, benannt wird». Damit wird eben nicht
der uralte gemeinsame Wohnsitz aller Bulgaren, als sie noch ein einiges
Volk ат КиЬап (nach der Volkstiberlieferung) bildeten, angedeutet, sondern
пит das Gebiet eines Bulgarenstammes, nimlich das der kutriguren,
welche westlich von den Utriguren hausten, ако bereits пасп der Tren-
пипд, gekennzeichnet. Bedenken wir, dass Theophanes seinen Bericht aus
Aufzeichnungen der zweiten Wlfte des УП. Jahrh. sch0pft, als nach